Liebe Leser, 

Jahr für veröffentlicht die R+V-Verischerung ja eine Studie, (siehe hier) welche die Ängsten der Deutschen befasst. Das war auch in diesem Jahr der Fall. Überraschend ist, dass sich zumindest der Studie zufolge die Stimmungslage der Menschen in Deutschland verbessert hat. 

Als Folge eines Rückgangs bei fast allen Sorgen sinke der Angstindex – der Durchschnitt aller abgefragten Ängste – von 47 auf 39 Prozent. Das sei der niedrigste Wert seit 1994, so die Aussage von Brigitte Römstedt von der R+V anlässlich der Vorstellung der Studie. Auffällig ist aber, dass Frau Römstedt zufolge nach wie vor aber viele Menschen besonders unzufrieden mit der Politik seien. Seit dem Jahr 2015, also seit der großen Migrationswelle, verdrängen politische Sorgen alle anderen Ängste. Im Fokus stehen dabei die Überforderung der Politiker und drohende soziale Spannungen. 

Top-Ängste im Fokus 

Kein Wunder auch, dass die Top-Ängste der Deutschen in diesem Jahr nahezu auf gleichem Niveau liegen. Die Mehrheit der Befragten sorgt sich darum, dass die große Zahl der Flüchtlinge den Staat überfordert und dass sich das Verhältnis zwischen den Deutschen und den bereits hier lebenden Ausländern verschlechtert, wenn weitere Ausländer ins Land kommen. 

Interessant ist auch, dass der Studie zufolge Umweltthemen ein Dauerbrenner bei den Sorgen sind. 42 Prozent der Deutschen befürchten, dass Nahrungsmittel immer stärker mit Schadstoffen belastet sind. Und fast ebenso viele Bürger haben Angst davor, dass der Klimawandel dramatische Folgen für die Menschheit hat. 

Ängste der Deutschen
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Ängste der Deutschen: Wetter und Naturkatastrophen

Und last but not least: ebenso groß ist die Sorge, dass Naturkatastrophen zunehmen und Deutschland immer häufiger von Wetterextremen wie Dürre, Hitzewellen oder Starkregen betroffen wird. 

Auffällig ist, dass die Angst vor einer Wirtschaftskrise, Entlassungen und sonstige Verwerfungen im Finanzsystem (Stichwort) Eurokrise nicht wirklich ganz oben auf der agenda stehen. Naja, die Umfrage wurde ja noch in relativ guten Zeiten gemacht. Jetzt, im Herbst 2019, sieht die Welt anders aus. 

Hinzu kommt, dass die Angst vor einem längeren, großflächigen Strormausfall – aus welchelm Grund auch immer – noch nicht auf der agenda stand. Das kann ja dann vielleicht in den kommenden Jahren noch kommen. Und zwar nach dem ersten Blackout wird dann die Sorge vor einem zweiten groß sein. Wetten, dass…? 

Wie auch immer, morgen werden wir hier erörtern, aus welchem Grund es vielleicht auch zu ebensolchem Blackout kommen könnten. Seien Sie gespannt!

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