Die Politik und die Systemmedien wollen Ihnen täglich einreden, dass alles »bestens« ist und es unserem Land so »gut« geht wie schon lange nicht mehr. Dabei ist die Finanzkrise immer noch nicht überwunden, Italien steht am Abgrund und auch Griechenland braucht immer neues Geld. Lassen Sie sich also nicht »einlullen«, sondern bereiten Sie sich jetzt schon auf schlechtere Zeiten vor. Meine Aktienempfehlung: Setzen Sie auf konjunkturunabhängige Aktien.

Bereits in in diesem Artikel haben wir »Krisenschutz-Aktien« vorgestellt. Doch ich möchte dieses Thema noch etwas vertiefen, schließlich geht es um Ihr finanzielles Überleben bei der nächsten Finanz- und/oder Wirtschaftskrise.

Was ist eine »Aktie« überhaupt?

Im Börsenlexikon werden diese so definiert: »Das Eigentum an einerAktiengesellschaf t ist in Bruchteile unterteilt, die durch Aktien verbrief t sind. Früher wurden Aktien mit einem Nennwert ausgegeben, der den nominalen Anteil am Grundkapital der Gesellschaf t angab. Seit ihrer Zulassung 1998 ha-ben sich auch in Deutschland Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) durch, die den Anteil am Grundkapital in Prozent angeben. Aktionäre haften in Höhe des Nennwerts der Aktien und werden durch die Zahlung von Dividenden am unternehmerischen Erfolg (Gewinn) der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentli-chen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, über die Gewinn-verwendung etc. zu entscheiden. Während Stammaktien (‚Stämme‘) dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zusichern, haben Vorzugsaktien (‚Vorzüge‘) kein Stimmrecht, erhalten in der Regel jedoch eine etwas höhere Dividende als Stammaktien.«

Aktienempfehlung: Aktien sind nicht gleich Aktien!

Meine Aktienempfehlung: Setzen Sie auf Aktien namhafter Großkonzerne, die weltweit agieren und sämtliche Krisen in den vergangenen Jahrzehnten gut überstanden haben. Durch die globale Aufstellung der Unternehmen reduzieren Sie das Risiko lokaler Verwerfungen, die so von anderen Marktregionen abgefangen werden.

Weitere Vorteile von Aktien: Als Aktionär einer Aktiengesellschaft (AG) sind Sie direkt an einem Unternehmen beteiligt. Das kann insbesondere in Inflationskrisen und bei einer Währungsreform Vermögen erhalten. Mit Aktien können Sie in der Regel höhere Renditen erwirtschaften als mit einem Sparbuch, Tagesgeld oder einer Lebensversicherung. Aber Sie gehen mit dem Erwerb einer Aktie auch das Risiko von Kursschwankungen ein, die immer möglich sind. Dafür tragen die Dividenden dazu bei, dass Ihre Rendite steigt.

Mein Rat: Wenn Sie an laufenden Gewinnen beteiligt sein wollen, empfehle ich Ihnen Dividendenaktien. Bei Dividendenpapieren ist die Flexibilität sehr hoch. Dadurch lassen sich Gefahren verringern. Guten Unternehmen gelingt es auch in Krisenzeiten, Dividenden auszuschütten. Derzeit sind die Dividendenzahlungen den Zinsen weit überlegen.

Sehen Sie Aktien nicht als kurzfristige Anlage (Spekulation!) an, sondern halten Sie diese mittelfristig. Die Haltedauer von Aktien beträgt rund fünf bis sieben Jahre, manchmal auch länger.

Vergessen Sie nicht: Gute Unternehmen schaffen echte Werte, die sich auch in Krisenzeiten nicht in Luft auflö-sen. Das hat die Vergangenheit gezeigt.

Mein Rat: Setzen Sie auf Aktien, die die Grundbedürfnisse der Menschen wie Essen und Trinken abdecken. Diese Branchen haben in den Krisen und Kriegen der vergangenen Jahrzehnte profiliert. Denn: Lebensmittel und Getränke brauchen die Menschen immer. Zudem nimmt der Konsum von Tabakwaren in Krisenzeiten zu und auch Unternehmen, die Waffen und Militärausrüstungen herstellen kamen in der Vergangenheit gut weg. Man mag moralisch und ethisch dazu stehen, wie man will.

Ich persönlich rate von »Mode-Aktien« aus dem Telekommunikations- oder Internetbereich ab. Nach dem Crash werden die Unternehmen am ehesten wieder produzieren, die Nahrungsmittel und sonstige Güterdes täglichen Bedarfs herstellen, die dann dringend gebraucht werden.

Ein Großteil der Aktien ist nicht in der Lage, Sie vor dem Crash zu schützen!

Aber es gibt Aktiengesellschaften mit speziellen Merkmalen, die in der Vergangenheit schon wenige Jahre nacheinem Absturz wieder »Vor-Crash-Kurse« erreicht oder sogar überschritten haben. Auf diese Merkmale sollten Sie achten:

✓ Das Unternehmen sollte inflationsbedingte Kosten schnell auf seine Kunden abwälzen können. Legen Sie bei der Auswahl von krisensicheren Aktien deshalb besonderen Wert auf »starke« Marken.

✓ Das Unternehmen sollte global aufgestellt sein, was regionale Krisensituationen ausgleicht. So reduzieren Sie Ihr Risiko als Anleger.

✓ Das Unternehmen sollte schon lange am Markt agieren, ein Geschäftsmodell vertreten, das sich schon lange bewährt hat und sich in den vergangenen Krisenausgezeichnet haben.

✓ Das Unternehmen sollte eine breite Produktpalette anbieten und am besten die Grundbedürfnisse der Menschen abdecken (s.o.).

✓ Das Unternehmen sollte nur rund 40% seines Cashflows in sich selbst investieren. Dadurch bleibt ein ausreichender Puffer für Dividendenausschüttungen und Rücklagen. Das ist besonders in Inflationsphasen wichtig, in denen die Kosten explodieren können.

✓ Das Unternehmen sollte in der Vergangenheit langfristig Gewinne eingefahren haben.

✓ Der Aktienkurs sollte auch in der Vergangenheit langfristig steigende Tendenzen gezeigt haben.

✓ Das Unternehmen sollte eine niedrige oder gar keine Verschuldung aufweisen.

✓ Das Unternehmen sollte ein Eigenkapitalpuffer von mindestens 30 % besitzen.

✓ Das Unternehmen sollte unabhängig von Banken sein, sprich so wenig wie möglich Fremdkapital (Kredite) benötigen.

Aktien mit diesen Merkmalen bieten einen guten Krisenschutz. Doch wie überall, wo mit Geld gehandelt wird, gibt es auch hiermit keine Garantien. Sie können jedoch das Risiko minimieren.

Aktienempfehlung: Legen Sie einfach mal ein Musterdepot an und sehen Sie, wie es sich entwickelt.

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