11. Januar 2022Beitrag von Sina

Alles, was Du für Deine Schlafausrüstung benötigst

Wenn Du Dich auf einen längeren Aufenthalt im Freien einrichten musst, ist guter Schlaf unabdingbar. Deine Schlafausrüstung sollte dabei so beschaffen sein, dass Du selbst einen richtigen Schlafplatz bauen kannst. Das lohnt sich, wenn Du für mehrere Nächte draußen campieren musst.

Was Du benötigst

Wenn Du einen richtigen Schlafplatz selbst bauen möchtest, benötigst Du:

  • Zwei Wolldecken, am besten recht dick
  • Eine Leinwand
  • Einen guten Schlafsack
  • Material, mit dem Du einen Schlafplatz erhöhst (Schutz z. B. gegen Nässe von unten)
  • Bankline (dies ist ein Nähgarn, das besonders stark ist, Du erhälst es im Online-Shop)
  • Eine dicke Nadel

Du kannst etwa damit beginnen, eine Matratze selbst zu bauen. Dafür musst Du die Leinwand der Breite nach zusammenfalten, also entlang der Querachse. Diese Leinwand vernähst Du dann an den beiden Enden mit Deiner Bankline und der Nadel. Die Stiche sollten maximal in einem Abstand von 5 cm gesetzt werden, damit die Leinwand nicht auseinanderstrebt.

Das zusammengenähte Material stellt bereits die Grundlage für die Matratze dar. Die Leinwand musst Du nur noch mit Pflanzen wie Gras oder Blättern befüllen. Dabei solltest Du immer wieder dafür sorgen, dass das Material zusammengepresst wird, damit Du möglichst viel einfüllen kannst. Diesen Vorgang solltest Du immer wieder vornehmen, da Du am Ende mit vollem Körpergewicht über Stunden auf der Matratze liegen wirst. Oftmals wird empfohlen, dass dann die verbleibende Öffnung zugenäht wird.

Das Material in der Matratze allerdings kann nach einigen Nutzungseinheiten nachgeben. So musst Du die Naht öffnen können – sie sollte also nicht zu dicht sein, falls Du kein Messer zur Hand hast, um sie zu durchtrennen.

Diese Matratze wird sehr feuchtigkeitsempfindlich sein. Deshalb solltest Du, wenn vorhanden, Plastik oder ähnlich dichtende Folie, vielleicht ein Tarp, zwischen Boden und Matratze legen.

Dasselbe Verfahren kannst Du auch für den Bau eines Kopfkissens anwenden – es lohnt sich.

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