11. Februar 2022Beitrag von Emilia Hartmann

Anlage: Die beste Investition für Prepper in einer Inflationsphase

Die Inflation in Deutschland und in der Euro-Zone nimmt immer besorgniserregendere Ausmaße an. Wir sehen die jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes und wollen daher auch die langfristige Sparform für Dich diskutieren. Warum ist dies wichtig? Wenn die Inflationsrate bei offiziell 5 % und mehr liegt, benötigst Du nach Steuern und sonstigen Abgaben auf all Deine Einkünfte einen Aufschlag, der fast doppelt so hoch ist. Andernfalls wird Dein Vermögen immer weiter schrumpfen.

Sparen wäre falsch, wenn Du es nicht richtig machst

Wenn die Kaufkraft Deines Vermögens also permanent nachlässt, dann müsstest Du zum Ausgleich immer mehr von Deinem Einkommen sparen. Das ist richtig und falsch. Die Sparquote in Deutschland liegt ohnehin bereits bei etwa 15 %. Dies ist der Anteil dessen, was Du von Deinem Einkommen zur Seite legst. Die meisten von uns können nicht mehr sparen.

Sparen wäre ohnehin in dem Sinne falsch, als Du damit Dein Geld in die Flammen der Inflation wirfst. Dein Bruttoeinkommen wird durch Steuern und sonstige Abgaben geschmälert. Verliert das Geld auch noch 5 % und mehr an Kaufkraft, solltest Du es logischerweise besser anlegen – in echten Sachwerten.

Diese Sachwerte werden später – wenn die Inflationsrate sich nicht dramatisch verringert – teurer werden. Dies betrifft auch die Ausrüstung, die Du Dir heute zulegen kannst. Wir empfehlen Dir also zumindest zu prüfen, ob Du nicht einen bestimmten Teil Deines Geldes in Sachwerte investieren möchtest, die Du dann nutzen kannst.

  • Batterien sind ein solcher Fall. Es sieht nicht so aus, als würden Batterien bei deren aufwendiger Produktion langfristig günstiger. Batterien halten u.a. auch Deine Kommunikationsfähigkeit aufrecht.
  • Wasservorräte und Dosen sollten in den kommenden Monaten im Allgemeinen – so jedenfalls sieht es in der Preisbildung derzeit aus – nicht günstiger werden. Du solltest also überlegen, ob die Vorratsbildung nicht die beste Anlage wäre.
  • Wir rechnen auch damit, dass es nicht günstiger wird, technische Hilfsmittel zu kaufen. Walkie-Talkies, Kurbelradios (die jetzt teils kaum geliefert werden) und ähnliche Hilfsmittel werden in jeder Krise dafür sorgen, dass Du zumindest nicht von Informationen abgeschnitten bist.

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