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8. Juni 2021Beitrag von Emilia Hartmann

Atomkatastrophen: Diese Maßnahme kann Sie retten

Liebe Leser, 

jüngst – siehe hier – haben wir Sie ja darüber informiert, dass der deutsche Staat 190 Millionen Jodtabletten für den Fall der Fälle, sprich für Atomkatastrophen, bei einer Pharmafirma in der Steiermark bestellt hat. 

Atomkatastrophen: Region Aachen in Sorge 

An der Stelle dürfen wir Sie darauf hinweisen, dass die Stadt, ja die Region um Aachen sich ja schon seit Jahren auf die mögliche atomare Katastrophe vorbereitet. In NRW sorgt man sich insbesondere vor einem Atomunfall in Belgien. Keine 70 Kilometer liegen zwischen Aachen und dem wegen Sicherheitsbedenken umstrittenen Kernkraftwerk Tihange. Schon seit Jahren sind sich viele Experten einig, dass insbesondere der Meiler 2 von Tihange angesichts vieler kleiner Risse im Reaktorbehälter nicht wirklich vor einem schweren Störfall gefeit ist. Kein Wunder, der Reaktor ist über 40 Jahre (!!) alt. Und leider wird er noch bis mindestens 2025 laufen. 

Reale Bedrohung 

In dem Kontext sei darauf hingewiesen, dass selbst die Verantwortlichen der Stadt Aachen die Bedrohung durch den „Pannenreaktor im belgischen Tihange“ als „real“ erachten. Das ist schon ein Wort. Auf der offiziellen Website der Kaiserstadt wird dann sogleich über das richtige Verhalten bei einem atomaren Unfall informiert.

Anders formuliert, die Behörden in Aachen sind vorbereitet. Und Sie verweisen auch auf weitere sehr informative und nützliche Websites. Und hier sticht unter anderem www.jodblockade.de hervor. 

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In dem Kontext geht es um exorbitant wichtige Infos zum Thema Jodtabletten. Darauf haben wir Sie ja schon – siehe hier – hingewiesen. 

Bewährter Einssatz nach Tschernobyl 

Gott sei Dank wurde bisher nur einmal die Massen-Einnahme von Jodtabletten notwendig. Und zwar in Polen. Dessen Bevölkerung war damals vom Durchzug der radioaktiven Wolke von Tschernobyl besonders betroffen. Es wurde folglich beschlossen, nicht-radioaktives Jod – insbesondere an Kinder – zu verteilen. 10,5 Millionen Kinder und 7 Millionen Erwachsene wurden mit Jod behandelt. 

Die positive Wirkung der Jodblockade wurde durch Nachuntersuchungen bestätigt. Bei den behandelten Personen gab es keinen Anstieg der Schilddrüsenkrebshäufigkeit. In Weißrussland hingegen – wo keine Jodblockade durchgeführt wurde – ist nach der Tschernobyl-Katastrophe der Schilddrüsenkrebs bei Kindern, der sonst extrem selten vorkommt, hundertmal häufiger aufgetreten. 

Die Einnahme von Jodtabletten ist aber nur eine von mehreren Maßnahmen bei einer Atomkatastrophe. Über weitere exorbitant wichtige Punkte informieren wir Sie hier demnächst.

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