Liebe Leser,eigentlich, ja eigentlich leben wir noch in Zeiten der Pandemie. Bis vor kurzem galten ja noch strenge Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen. Aber jetzt kam es zu erschreckenden Randalen. Ausschreitungen Stuttgart: Was ist am 20.06.20 passiert?

Diese sind ja nun „gelockert“ und nun offenbart sich die dramatisch schleche Lage in deutschen Landen. Wenn wir ehrlich sind, war die Lage ja schon vor Corona nicht wirklich gut. Im Gegenteil. Gerade in den deutschen Ballungsräumen ging es nicht immer wirklich „friedlich“ zu. Hier sei nur kurz auf die Sylvester-Nacht von Köln verwiesen.

Nun hat es die Hauptstadt des einstigen Muster-Ländles, Baden Württemberg, Stuttgart, erwischt. In der Nacht vom 20. auf den 21.6. erlebte die Stuttgarter Innenstadt bürgerkriegsartige Ausschreitungen. Diese kennen wir ja sonst nur aus den USA oder aus unserem Nachbarland Frankreich.

In dieser gruseligen Nacht kam es also zu massiven Ausschreitungen. Ausgerechnet in Stuttgart nun. Für skeptische Auguren kommt diese Entwicklung ja nicht wirklich überraschend. Einige sagen der Stadt und der Region ja ein ähnliches Schicksal wie der dereinst stolzen US-Autometropole Detroit vorher.

Ausschreitungen stuttgart
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Ausschreitungen Stuttgart: Das passierte in der Nacht

In der Nacht vom 20. auf den 21.6. eskalierte also die Lagen in der Schwabenhauptstadt. Mehrere hundert Menschen, einige Quellen sprechen von 500, randalierten in der Innenstadt. Polizeiautos wurden mit allen möglichen Gegenständen beworfen. Es kam auch zu massiven Plünderungen von stationären Ladengeschäften. Ein wilder Mob tobte stundenlang, insbesondere im Bereich des Schlossplatzes und der Haupteinkaufsstraße der Schwabenmetropole, der Königstraße.

Erst am frühen Morgen des 21.6.2020 konnte die Polizei mit der Hilfe aus dem gesamten Bundesgebiet angeforderter Einsatzkräfte die Lage unter Kontrolle bringen.

Die Folgen sind auch verheerend. 24 Personen seien vorläufig festgenommen worden, ca. 30 Ladengeschäfte seien geplündert bzw. beschädigt worden.

Hinzu kommt, dass sage und schreibe 19 Polizisten bei dem Einsatz verletzt worden seien.

Unter dem Strich fehlen hier selbst uns die Worte.

Wir sind ja ohnehin schon extrem vorsichtig wie skeptisch zugleich. Wir können daher nur raten, sich bestmöglich von solchen Szenerien fernzuhalten.

Anders gesagt, die Wahrscheinlichkeit, dass man in einer Großstadt in der Nacht am Wochenende so etwas erleben muß, ist ungleich größer als auf dem biederen-flachen Lande.

Also, nicht nur in Corona-Zeiten: seien Sie auf der Hut und meiden Sie – sofern möglich – großstäditsche Ballungräume zu Nachtzeiten.

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