Bäume essen: für das Überleben

essen aus der natur

Wenn die Situation, in der Du Dich befindest, zum Verzweifeln ist, dann solltest Du auch zu unkonventionellen Methoden greifen. Wenn Du Hunger hast, der nicht mehr zu stillen ist, kannst Du im wahrsten Sinne des Wortes Bäume essen.

Die Kiefer: eine essbare Pflanze

Waldhammer-Tipp des Tages:

Du kannst Dich zumindest darauf verlassen, dass Du Kiefern essen kannst – und die sind recht häufig vertreten. Deine Überlebenschance also steigt, wenn Du Dich damit beschäftigst, im Zweifel auch Kiefern zu essen. Die Kiefer ist eine essbare Pflanze.

Das Problem: Es ist nicht besonders intiuitiv, von Kiefern zu essen. Du kannst nicht einfach ein Stück Holz herausschneiden und Dich ernähren.

• Kiefern haben einen Vorteil: Sie sind eine Quelle für Vitamine und Nährstoffe, die Du unbedingt benötigst. Insbesondere Vitamin C sowie Ballaststoffe wird Dir durch die Kiefer geschenkt.

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• Deshalb solltest Du möglichst große, starke Kiefern suchen, die Du auch ohne Not für den Baum essen kannst. Dabei gibt es unterschiedliche Arten: Die Schwarzbirke, die Rotfichte, die Schwarzfichte, die Balsamtanne und so fort verfügen über essbare Rinden!

• Du solltest vermeiden, nicht-essbare oder sogar giftige Kiefern zu essen. Dazu zählt die Eibe.

• Im ersten Schritt nun greifst Du zu einem Messer und schneidest ein Stück oder mehrere kleine Stücke aus der Rinde des Baumes. Iss nicht die äußere Rinde. Verwende Dein Messer, um aus der äußeren Rinde die essbare, innere Rinde zu gewinnen. Dafür schneidest Du von hinten vertikal in die Rinde und kannst die innere Rinde praktisch herausziehen oder nehmen. Rinde kannst Du roh essen – oder auch in heißem Wasser kochen. Dies ist die gesündere und verträglichere Form für Deinen Magen.

• Zudem kannst Du Kiefernnadeln suchen. Aus diesen Kiefernnadeln (zuzubereiten ohne Äste) kannst Du Tee kochen, indem Du die Nadeln in sehr kleine Stücke schneidest und in Wasser kochst. Sobald das Wasser gelbgrün wird, ist es der Tee, den Du trinken kannst.

• Neben den Nadeln kannst Du auch nach essbaren Samen suchen. Je größer, desto besser. Am besten sind Pinienkerne, die Du allerdings in unseren Breitengeraden nicht finden wirst.

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