Liebe Leser, 

wie jüngst versprochen wollen wir uns heute nicht mit dem Mega-Thema Blackout beschäftigen. Sondern mit weiteren möglichen Engpässen, die in deutschen Landen drohen. Und da sollten wir auch stets die Versorgung mit Kraftstoffen im Hinterkopf haben. Fakt ist: Das Benzin wird knapp. Kritisch war es ja hier schon im zweiten Halbjahr 2018 aufgrund des Niedrigwasserpegels, insbesondere beim Rhein. 

Benzin wird knapp
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Engpässe bei der Kraftstoffversorgung zu befürchten 

Ende vergangener Woche vermeldete das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, dass wegen des seit geraumer Zeit schwelenden Streits um die neue Gaspipeline Nord Stream 2 in Deutschland Engpässe bei der Kraftstoffversorgung drohen könnten. 

Hintergrund dieser Entwicklung seien neue US-Sanktionen, die in den kommenden Wochen in Kraft treten könnten. Im Kontext mit der Kraftstoffversorgung ist ja hier der russische Energiekonzern Rosneft Dreh- und Angelpunkt. Fakt ist ja, dass Rosneft in Schwedt (Bundesland Brandenburg) eine der größten Erdölraffinerien Deutschlands betreibt. 

Sollten die Sanktionen tatsächlich in Kraft treten, könnten dem Nachrichtenmagazin zufolge insbesondere in Ostdeutschland und Berlin Engpässe bei Autobenzin und Flugzeugtreibstoff entstehen. Aus Angst vor den Sanktionen hätten große deutsche Banken laut dem Bericht bereits Kreditlinien von Rosneft nicht mehr verlängert. Weiter hieß es, dass selbst Serviceaufträge von Kozernen wie Siemens nicht mehr ausgeführt werden würden. 

Schon vor ein paar Monaten wurde das Benzin an einigen Tankstellen in Deutschland knapp, wie dieser Bericht zeigte:

Das Benzin wird knapp: Was bedeutet das für uns?

Unter dem Strich könnte es also durchaus dazu kommen, dass wegen der politischen Großwetterlage auch die „normale Bevölkerung“ in deutschen Landen diese Turbulenzen zu spüren bekommt. Das Benzin wird knapp –darauf läuft es hinaus. Wir gehen davon aus, dass sich die politische Weltlage auf unabsehbare Zeit nicht bessern wird. Im Gegenteil, es wäre sogar ein „Erfolg“, wenn es beim „status quo“ bliebe. 

Wir können daher nur raten, mit Blick auf die Vorratshaltung generell auch den Faktor „Benzin und Öl“ im Hinterkopf zu haben. Also, sorgen Sie dafür, dass das Auto zumindest immer halbvoll betankt ist. Und zu Hause sollte ein dauerhaft befüllter Benzinkanister auch nicht fehlen. Sicher ist sicher.

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