Jeder von Ihnen kann in eine gefährliche Situation kommen, in der Sie sich oder Ihre Familie verteidigen müssen. Nach einer Krise können Plünderern Ihnen das Leben schwer machen oder sie stehen ganz plötzlich vor einem Einbrecher. Die meisten Menschen haben Angst in einer solchen Lage und reagieren falsch. Das können Sie ändern. Was ist die beste Selbstverteidigung? Waffen­lose Selbstverteidigung ist dabei eine Möglichkeit.

Selbstverteidigung ist die Vermeidung und die Abwehr von Angriffen auf die seelische oder körperliche Unversehrtheit eines Menschen.

Die Spannweite ist groß: von Nichtbeachtung, unbedachten Äußerungen, Beleidigungen, Mobbing, Körperverletzung bis hin zu schwersten Gewaltverbrechen. Zunächst aber sollten Sie wissen, wie sich »Notwehr« definiert.

Was ist Notwehr?

»Notwehr« ist ein juristischer Begriff und bezeichnet die strafrechtliche und zivilrechtliche Unbedenklichkeit von schädigenden Handlungen, wenn sie zur Abwehreines Angriffs erfolgen und gegen den Angreifer gerichtet sind. Paragraf 32 des Strafgesetzbuches (StGB) ist unmissverständlich:

»Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig«.

Dennoch gibt es konzeptionelle Unterschiede in den einzelnen Rechtsordnungen, auf die ich an dieser Stelle aber nicht eingehen möchte und die von Fall zu Fall verschieden sein können.

Waffenlose Selbstverteidigung

Fast alle Kampfsportarten sind aus dem einstigen Soldatenhandwerk hervorgegangen. Sie unterscheiden sich in »Kampfkünste als Selbstverteidigung« und »Selbstverteidigungssysteme«. Für die Ausübung von Kampfkünsten ist normalerweise ein jahrelanges Training nötig, um die teilweise sehr ausgeklügelten und schwierig anzuwendenden Techniken und Prinzipien im Ernstfall zu beherrschen. Zu den bekanntesten Kampfkünsten gehören Kung Fu, Aikido, Karate und Jiu Jitsu.

Selbstverteidigungssysteme hingegen sind mit der alleinigen Ausrichtung auf die Selbstverteidigung geschaffen. Der künstlerische und spirituelle Anspruch einer Kampfkunst fehlt zumeist und der militärische Hintergrund, wie etwa Nahkampf, dominiert.

Selbstverteidigungssysteme sind darauf ausgerichtet, den »Schülern« möglichst schnell grundlegende Selbstverteidigungsfähigkeiten zu vermitteln. Zu den bekanntesten gehören Krav Maga, Jeet Kune Do, Sambo und Win Tsun.

Beste Selbstverteidigung: Besonders verbreitet ist Krav Maga. Erfahren Sie in folgendem Video mehr über diese Selbstverteidigungsart:

Die Techniken sind im Ernstfall einsetzbar, weil auch realistische Angriffs- und Abwehrsituationen geübt werden. Das nimmt zunächst die Angst, wenn man in eine solche Situation kommt und auch die Vollkontakt-Erfahrungen können hilfreich sein. Ich selbst habe jahrelang Jiu Jitsu, Boxen und Taekwondo ausgeübt.

Beste Selbstverteidigung: Bekannte Kampfkünste und Selbstverteidigungssysteme

● Aikido: Defensive japanische Kampfkunst

● Copeira: Brasilianische Kampfkunst

● Jeet Kune Do: Ein von Bruce Lee entwickelter Kampf-kunststil

● Judo: Japanischer Kampfsport

● Karate: Chinesisch-japanische Kampfkunst

● Kendo: Japanischer Schwertkampf

● Kung Fu: Chinesisches Boxen

● Ringen: Kampf- und Kraftsport

● Wushu: Chinesische Kampfkunst

Mein Rat: Erlernen Sie Selbstverteidigung. Dies ist in der heutigen so unsicheren Zeit und jenen, die noch folgen werden, unabdingbar. Egal in welchem Alter! Welches System Sie auswählen, hängt von Ihren individuellen Fähigkeiten und Ansprüchen ab. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Sie dabei nicht nur lernen, wie Sie einen Angreifer unschädlich machen können, sie werden zudem körperlich fit und bauen Ihre Koordinationsfähigkeiten aus. Ihr kognitives Verhalten und Ihre körperliche Energieaufnahme werden besser. Zudem werden Sie sich gesünder ernähren.

2 Idee über “Beste Selbstverteidigung ohne Waffen: Die wichtigsten Tipps

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