Liebe Leser, der Blackout-Top-Experte in der DACH-Region, Herr Saurugg, ist mittlerweile selbst in den „normalen“ Medien ein gefragter Interviewpartner. Vor einigen Jahren wäre man wohl noch als „Spinner“ oder was auch immer beschimpft und bezeichnet worden, wenn man auf die Gefahr eines Blackouts auch nur leise hinweist. Wie schnell sich doch die Zeiten ändern bzw. verändert haben! Blackout Deutschland Vorsorge: Wären Sie im schlimmsten Fall gut vorbereitet?

Sind wir gut vorbereitet? 

Wie auch immer, jüngst wurde Herr Saurugg, der ja aus Österreich stammt, gefragt, wie seiner Ansicht nach jeder Einzelne von uns auf einen Blackout vorbereitet sei. Da er in den österreichischen Medien gefragt wurde, bezieht sich seine Antwort wohl auf Österreich. Letztlich ist es kaum zu erwarten, dass ein signifkanter Unterschied insofern zwischen Deutschland und Österreich besteht. Im Gegenteil, unserer Ansicht nach sind die Österreicher in der Sache vielleicht sogar eine Nuance sensibler. 

Blackout Deutschland Vorsorge
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Blackout Deutschland Vorsorge: Ernüchterndes Fazit 

Also Herr Saurugg merkte an, dass der Großteil der Bevölkerung gar nicht vorbereitet sei. Aus wissenschaftlichen Untersuchungen sei bekannt, dass sich rund ein Drittel der Bevölkerung für maximal vier Tage selbst versorgen könne. Immerhin würden zwei Drittel rund sieben Tage durchhalten. Gehe man davon aus, dass die Grundversorgung nach einem Blackout aber bis zu zwei Wochen unterbrochen sein könne, bestehe enormer Aufholbedarf.

Das bedeute zwar nicht, dass Leute verhungern werden, aber es würde dann die Gefahr von unüberlegten Handlungen bestehen. Besonders schlimm wäre es, wenn dadurch Verkaufseinrichtungen zerstört würden. Denn dann würde die Versorgung noch viel länger nicht wieder aufgenommen werden können. Das dürfe nicht passieren. 

Prävention maßgeblich 

Eine so brenzlige, ja dramatische Situation könne nur dann bewätigt werden, wenn jeder Einzelne die Vorsorge auch wirklich ernst nehme. Jeder müsse sich überlegen, wie man für zwei Wochen lang sich selbst versorgen könne, ohne einkaufen zu gehen. Jeder müsse sich die Frage stellen: Welche Nahrungsmittel und Medikamente brauche ich, um diese Zeit durchzuhalten? Mit einem gut angelegten Vorrat schütze man sich nicht nur selbst, sondern auch die Gemeinschaft rund um sich herum. 

Kurzum, wenn jemand Probleme mit der mit der Grundversorgung habe, falle er dann ja auch als Mitarbeiter in Einsatzorganisationen, Unternehmen oder Verwaltung aus. Das sei ein Teufelskreis, der die vorhandenen Probleme noch verschlimmere und das Hochfahren nur weiter verzögern würde. 

Also, bereiten wir uns alle sorgsam auf 14 Tage ohne jegliches Einkaufen vor! Sicher ist sicher…

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