Liebe Leser, 

einmal mehr beschäftigen wir uns heute mit unserem Dauer-Thema Blackout Stromausfall. In jüngster Vergangenheit haben wir uns ja in der Sache oftmals mit Vorfällen im Ausland beschäftigt. Zuletzt schauten wir uns die Probleme im Stromnetz in den USA, genauer gesagt im Bundesstaat Kalifornien an – siehe hier.

Freital ohne Strom 

Von Kalifornien führt uns aber heute die Reise nach Sachsen, genauer gesagt nach Freital. Hier ereignete sich jüngst ein eher kursioser Stromausfall. Nachdem eine Frau auf einen Strommast geklettert war, ist am 1.11.2019 der Strom in Freital für mehrere Stunden abgeschaltet worden. Etwa 16 000 Haushalte in Freital, Tharandt und anderen umliegenden Ortschaften hatten mehrere Stunden keinen Strom. Die Umspannwerke in Freital und Döhlen sowie zwei Hochspannungsleitungen waren auf Anweisung der Polizei vorübergehend vom Netz genommen. Die Stadtverwaltung Freital bat die Bewohner auf der Internetseite, Ruhe zu bewahren. 

Die Verantwortlichen der Stadt forderten die Bürger auf der offiziellen website weiter auf, unbedingt „Ruhe zu bewahren“. Weiter hieß es dort, dass es durch den Störfall zu Beeinträchtigungen im öffentlichen Leben kommen würde. Neben Ampelanlagen und Kassensystemen seien auch die Server der Stadtverwaltung und Telefonanlage vom Netz. Ein normaler Dienstbetrieb sei daher nicht möglich. 

Erwähnenswert sei an der Stelle noch, dass nach dem Vorfall in den Lokalmedien eifrig diskutiert wurde, wer denn am Ende des Tages für den entstandenen Schaden in die Haftung geht. Da kommen ja nicht wirklich kleine Summen zusammen. 

blackout stromausfall
photo credit: unsplash.com

Blackout Stromausfall: Warum Sie die Lage ernst nehmen sollten

Letztlich kann uns, ja jeden ein solcher Vorfall beinah täglich ereilen. Und es kann, ja könnte auch der Fall sein, dass es nicht nur ein paar Stunden andauert. Sondern vielleicht ein, zwei oder gar drei Tage. Ziemlich lange also. 

Wir können an der Stelle nur einmal mehr dringend dazu aufrufen, sich in jeglicher Form darauf vorzubereiten. Noch ist Zeit. Nutzen Sie diese Zeit zur Vorbereitung. „Hätte ich mich doch besser vorbereitet“ – diesen Satz sollten wir uns sparen. Der ist wahrlich nicht nötig.

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