Liebe Leser, 

das Thema Stromausfall ist nun wahrlich in aller Munde. In der vergangenen Woche wurde das Thema Blackout Vorbereitung selbst massenmedial thematisiert. 

Anschaffung von Notstromaggregaten 

Wie die Bild-Zeitung groß berichtete, wolle das Bundesinnenministerium (BMI) dasTechnische Hilfswerk (THW) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) für den Fall eines großflächigen Stromausfalls (“Blackout“) wappnen. Konkret werden von der Bundesregierung also massiv Finanzmittel zur Verfügung gestellt, um Notstromaggregate zu kaufen. 

Blackout Vorbereitung: Ausfall des Internets als Hauptsorge 

Das THW solle dem Bericht zufolge für 33,5 Millionen Euro sage und schreibe 670 sogenannte50 kVA-Notstromaggregate erhalten. Diese sollen im Falle des Ernstfalls, also beim Blackout hauptsächlich dafür verwendet werden, um den Betrieb von Krankenhäusern aufrechtzuerhalten. Auffällig war auch, dass in der Zeitung sogar der Chef des THW zu Wort kam. Und der äußerte sich alles andere als gelassen. Fakt ist wohl, dass demTHW großflächige, lang andauernde Stromausfälle Sorgen bereiten würden. Der Chef, Herr Albrecht Broemme, merkte gegenüber Bild an, dass seine Hauptsorge der Ausfall des Internets sei. Der Digitalfunk könne indes mithilfe von Notstromversorgung bei einem Blackout noch laufen. 

Weiter werden vom Bund dem BBK 35,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Der Zeitung zufolge sollen die Finanzmittel für den Ausbau der „Konzeption Zivile Verteidigung“ verwendet werden. Das Konzept diene der autarken Unterbringung und Versorgung von bis zu 5000 Personen. Das Konzept solle dann zum Einsatz kommen, wenn die Strom- oder Wasserversorgung ausfallen würde oder Lebensmittel knapp würden oder nicht mehr geliefert werden können. 

Die Folgen eines möglichen Blackouts werden in folgendem Video sehr gut dargestellt:

Ja, liebe Leser, es ist alles andere als Schwarzmalerei oder notorischer Pessimismus, sich über eine Blackout Vorbereitung Gedanken zu machen. Interessant ist auch, dass der Chef des THW gegenüber Bild betonte, dass das THW auf den Blackout besser als das Gros der Bevölkerung vorbereitet sei. 

Wir hoffen, dass zumindest Sie nicht zum Gros der unvorbereiteten Bevölkerung zählen. Nein, wir hoffen das nicht nur, wir sind uns dessen sicher!

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