Liebe Leser,

inmitten der Wirren der Corona-Pandemie findet am Donnerstag, 10.9.2020, ein bundesweiter Warntag statt. Wir haben ja – siehe hier schon einmal – darauf hingewiesen.

Bald ist es so weit. Am 10. September 2020 wird pünktlich um 11 Uhr ein bundesweiter Probealarm unter Einbindung aller bei Bund, Ländern und Kommunen vorhandenen Warnmittel durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise Warn-Apps, Radio, Fernsehen und auch lokale Warnmittel wie die Sirenen, soweit sie über das empfohlene Signal zur Bevölkerungsschutzwarnung verfügen.

Warn-App im Fokus

Der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Herr Unger, rief dazu auf, sich unter anderem die Warn-App NINA auf das Smartphone herunterzuladen. Derzeit haben das schon sage und schreibe 7,6 Millionen Menschen in Deutschland gemacht. Im März waren es noch 6,1 Millionen. Damit hat demnächst jeder Zehnte in der Bevölkerung in Deutschland die App im Gebrauch.

Weitere Warnmultiplikatoren, wie zum Beispiel Rundfunksender, übermitteln die Probewarnung mit möglichst wenig Zeitverlust über das jeweilige Programm. Die Entwarnung wird auf gleichem Wege an die Bevölkerung übermittelt.

Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr. Zur Warnung und Information der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen die verfügbaren Kommunikationskanäle.

Nach Beschluss der Innenministerkonferenz wird der bundesweite Warntag ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden. Er soll – ebenso wie die bereits auf Landesebene durchgeführten Warntage – dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu erhöhen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.bundesweiter-warntag.de

Unter dem Strich erachten wir die Idee des Warntags als sehr gut. Dieser sollte vielleicht noch mit Blick auf den unvermeidlichen Blackout ergänzt bzw. erweitert werden. Dann wäre es fast perfekt. Fast zumindest…