Corona-Pandemie mit extremen Langzeitfolgen

Wir leben ja inmitten der Corona-Pandemie. Und diese Pandemie wird uns – ob wir es wollen oder nicht – noch sehr, sehr lange beschäftigen. Wir gehen davon, dass es noch viele Jahre sein werden. Wir sollten die Lage jedenfalls keinesfalls unterschätzen. Wir hoffen, dass wir uns mit unserer pessimistischen Prognose irren werden.

Die langfristigen finanziellen Auswirkungen werden leider auch verheerend sein. Wir haben hier auch berichtet, dass ersten seriösen Schätzungen zufolge die jüngere Generation deshalb in den kommenden Jahren Einkommensverluste in Höhe von rund elf Billionen hinnehmen muss.

Das sind alles andere als gute Perspektiven. Das gehört auch zur Corona-Wahrheit dazu.

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Und auch die gesundheitlichen Langzeitfolgen sind immens. Über die akuten Symptome und Auswirkungen einer Infektion mit dem Coronavirus ist inzwischen ja schon viel bekannt. Wie aber sehen die Langzeitfolgen der Erkrankung COVID 19 aus, wenn die eigentliche Infektion überstanden ist? Darüber berichtete jüngst der Deutschlandfunk (siehe hier)

Die Forschung ist noch ganz am Anfang, es gebe aber erste Erkenntnisse.

Waldhammer-Tipp des Tages:

NDR und MDR berichten zum Beispiel über eine aktuelle Studie aus Italien mit 143 Patientinnen und Patienten im mittleren Alter, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus waren. Mehr als die Hälfte klagte nach der Genesung noch über Atemnot und Müdigkeit, auch Brust- und Gelenkschmerzen traten weiterhin auf.

Schon zu einem frühen Zeitpunkt der Pandemie beobachteten Wissenschaftler, wie das Corona-Virus nicht nur die Atemwege und die Lunge, sondern auch das zentrale Nervensystem beziehungsweise das Gehirn befällt. Hinweise darauf gab es unter anderem durch einen Fall in Japan: Bei einem Corona-Patienten konnte das Virus im Nervenwasser nachgewiesen werden.

Hinzu kam eine Untersuchung aus Wuhan in China, wo die Pandemie ihren Anfang genommen hatte. Die Forscher befassten sich schon im Frühjahr mit den neurologischen Symptomen einer Corona-Infektion, dazu zählten Schwindel, Riech- und Geschmacksstörungen. Bei einem Drittel der für diese Studie untersuchten Patienten konnten solche Symptome nachgewiesen werden. Fünf hatten sogar einen Schlaganfall.

Ja, die Langzeitfolgen sind immens. Schützen wir uns also weiter bestmöglich vor einer Infektion!

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