Liebe Leser, in diesem komischen Sommer 2020 ist irgendwie nichts mehr so, wie wir es kannten. Selbst der obligatorische Schwimmbadbesucht gestaltet sich mitunter kompliziert. Wer das Glück hat, per Online-Ticket seinen „Slot“ ergattert zu haben, darf trotz Corona Schwimmbad Besuche machen. Allerdings muss man sich vor Ort den vorgegebenen Bedingungen des Hygiene-Konzepts der Badbetreiber stellen. Konkret heißt das in manchen Bereichen herrscht Maskenpflicht, Duschen und Umkleideräume sind gesperrt. Ferner ist die Zahl der Toiletten ebenso wie die Zahl der Menschen, die ins Bad bzw. jeweilige Becken dürfen, strikt limitiert. 

Corona Schwimmbad: Baden in freien Gewässern 

Es verwundert daher kaum, dass viele versuchen, auf nicht regulierte Seen und Badegewässer auszuweichen, um dort ihr „nasses Glück“ zu suchen. Das ist auch vollauf verständlich. Fast in jeder Region laden gibt es schöne Badestellen und Gewässer, die zur Abkühlung einladen. Nichtsdestotrotz wollen wir an der Stelle auf einige wichtige Sicherheitshinweise nicht verzichten. Die kommen ja von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG): 

  • Die Experten raten, nur an bewachten Badestellen schwimmen zu gehen und die Warnhinweise zu beachten. 
  • Eltern sollten kleine Kinder am und im Wasser nie aus den Augen lassen und immer in Griffweite bleiben. 
  • Die eigene Leistungsfähigkeit kritisch einschätzen; nicht übermütig werden. 
  • Nie in unbekannte Gewässer springen. Nur an ausgewiesenen Sprungbereichen ins Wasser springen. Kopfsprünge im Ufer- und Flachwasserbereich können lebensgefährlich sein oder schwerste, dauerhafte Schäden nach sich ziehen. 
  • Luftmatratzen, Schlauchboote und Gummitiere können durch Strömung leicht abgetrieben werden. 

Und wenn wir all diese Hinweise beachten und dann auch noch achtsam mit Blick auf andere Badegäste sind, dann steht einem schönen Sommer kaum mehr was entgegen. Oder, doch? Ja, Corona….auch wenn es nervt!

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