Liebe Leser, 

die neuartigen Corona Viren sorgt weltweit weiter für Aufregung und Schlagzeilen zugleich. Das haben wir ja schon im vorherigen Artikel thematisiert. Mit Stand 9.2.2020 waren es offiziell mehr als 37.200 Infizierte. 

Offiziellen Berichten zufolge sei – Stand 9.2.2020 – die Zahl der Todesopfer in China durch das neuartige Coronavirus ist auf 811 angestiegen. Damit starben mehr Menschen durch das neuartige Coronavirus als bei der ebenfalls durch ein Coronavirus verursachten SARS-Pandemie 2002/2003. 

Corona Viren: Spitze des Eisbergs 

Wir gehen davon aus, dass die offiziellen Angaben nur die kleinste Spitze des Eisbergs sein dürften. Die Dunkelziffer dürfte extrem groß sein. Zu bedenken ist nämlich, dass das chinesische Gesundheitssystem alles andere als vergleichbar mit dem deutschen Gesundheitswesen ist. Hier sei nur auf eine Vergleichsziffer hingewiesen. In deutschen Landen kommen auf einen Arzt ca. 200 Einwohner; im Reich der Mitte kommen auf einen Arzt um die 7.000 Menschen. Das sagt schon fast alles aus. 

Wie auch immer, außerhalb von Festland-China gibt es – Stand 9.2.2020 – mittlerweile in mehr als zwei Dutzend Ländern Infizierte, davon 14 in Deutschland. 

Schwer einschätzbare, dramatische Lage 

Fakt ist, dass das wahre Bild der Lage in China deutlich ernster als offiziell berichtet sein. Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass seit Wochen noch die Provinz Hubei faktisch unter Quarantäne steht. Hinzu kommt, dass nun auch in Guangzhou, der Hauptstadt der südwestlichen Provinz Guangdong mit fast 15 Millionen Einwohnern, die selben drakonischen Maßnahmen beschlossen wurden.

Wir hatten erst jüngst Kontakt mit einem Schulfreund, der beruflich viele enge Kontakte nach Hongkong und China pflegt. Da erfuhren wir aus einem Hintergrundgespräch, dass betuchterte Geschäftsleute über Hongkong derzeit nach Europa kommen. Von einem engen chinesischen Geschäftspartner sei bekannt, dass er für mindestens drei Monate sich in Frankreich aufhalten wolle. 

Corona Viren
photo credit: unsplash.com

Grundsätzlich ist ein Corona Viren-Schnelltest eine sogenannte IGeL-Leistung, die Patienten bei ihrem Arzt auf eigene Kosten durchführen lassen können. Das kostet etwa 150 Euro. Krankenkassen übernehmen die Kosten nur bei jenen Patienten, die nach der Definition des Robert Koch-Instituts zur Risikogruppe gehören.

Diese ist allerdings eng gefasst: Um in die Risikogruppe eingeordnet zu werden, müssen sich Patienten entweder selbst in der betroffenen chinesischen Region Hubei aufgehalten haben oder direkten Kontakt zu einer Person gehabt haben, die nachweislich am Coronavirus erkrankt ist. Zudem müssen Symptome einer Lungenerkrankung vorliegen.

Kommentar verfassen