Liebe Leser, 

in der gestrigen Ausgabe kamen wir ja mit dem Wissens-Stand vom 2.2.2020 zur „conclusio“, dass eine Pandemiegefahr in Sachen neuartigem Coronavirus nicht ausgeschlossen werden kann. Wir hoffen zwar alle, dass ebensolche dann am Ende doch nicht eintreten wird. Umso wichtiger, dass sie die typischen Coronavirus Symptome kennen.

Coronavirus Symptome im Fokus 

Letztlich sollten wir uns dennoch mit den möglichen pandemischen Folgen befassen. Hintergrund ist ja, dass das Virus bereits ansteckend ist, bevor Symptome auftreten. Momentan empfiehlt ja das Bundesgesundheitsministerium „nur“ Reisenden aus dem Risikogebiet der Provinz Hubei oder Personen, die Kontakt mit einer erkrankten Person hatten und binnen zwei Wochen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, einen Arzt aufzusuchen. Wichtig sei es, vorher bei der Arztpraxis telefonisch schon den Verdacht der Infektion zu schildern. 

Coronavirus Symptome
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Dramatische Risikoanalyse 

Wie auch immer, bereits Anfang 2013 wurde ein Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012 des Deutschen Bundestags veröffentlicht. Auf den Seiten 55ff ging es in den Bericht um das Ergebnis der Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“. Letztlich geht es um den „worst case“ einer Pandemie, die durch ein ähnliches wie das SARS-Virus entstehen könnte. Zweifelsohne wäre das beim neuartigen Corona-Virus der Fall. Und letztlich liefe das darauf hinaus, dass die Pandemie in mehreren Wellen ablaufen würde. Und es könnte dem Bericht zufolge im „worst case“ in deutschen Landen bis zu sechs Millionen Tote geben. Das ist schon ungeheuerlich. Wer also Interesse hat, den Bericht sich eines ruhigen Tages genau durchzulesen, der wird hier fündig.

Wie dramatisch die Lage mittlerweile in Deutschland aussieht, fasst folgendes Video zusammen:

Leider, ja leider gibt es bis dato noch keine antiviralen Therapien für Coronaviren. Anders gesagt, die behandelnden Ärzte empfehlen bis dato als Therapie Bettruhe und viel Flüssigkeit. Ferner ist auch aktuell noch kein Impfstoff vorhanden. Aktuellen Einschätzungen zufolge könnte frühestens in einigen Monaten ein Impfstoff getestet werden. 

Folglich stellt sich die entscheidende Frage, wie man sich bestmöglich vor einer Infektion schützt. Damit beschäftigen wir uns dann morgen.

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