25. November 2021Beitrag von Emilia Hartmann

Die ersten Schritte für die Hühnerzucht

Wenn Du autark bleiben möchtest, ist die Aufzucht von Tieren elementar – jedenfalls dann, wenn Du Dich nicht vegetarisch oder vegan ernährst. Dabei sind Hühner ein dankbares Experimentierfeld. Du benötigst an sich keine großen Vorbereitungen oder Kenntnisse für das Federvieh. Wir zeigen Dir die ersten Schritte.

Die ersten Schritte: Der Plan

Zunächst solltest Du Dir allerdings im Klaren darüber sein, ob die Hühneraufzucht für Dich tatsächlich in Frage kommt. Dafür solltest Du Dir einige Gedanken machen.

  • Bist Du willens, etwas Zeit in den Hühnerstall und dessen Ausmisten zu investieren? Dann kannst Du fast schon loslegen. Dies ist der wohl zweifelhafteste Punkt, da er im Zweifel kein Vergnügen bereitet.
  • Bist Du bereit, überhaupt Zeit in die Aufzucht von Hühnern zu investieren? Der Ertrag ist in normalen Zeiten überschaubar. Die Industrie stellt Dir deren Produkte zu Mini-Preisen zur Verfügung. Du wirst keine
  • Konkurrenz etablieren können.
  • Hast Du Dir überlegt, wer sich um Deine Tiere allgemein und um Hühner speziell kümmert, wenn Du nicht zu Hause bist?
  • Hast Du genügend Platz im Garten oder hast Du ein kleines Stück Land, auf dem Du die Hühner aufziehen kannst? Gibt es vielleicht einen befreundeten Bauernhof, der Dir mit Platz unter die Arme greift?
  • Welchen Plan verfolgst Du mit den Hühnern? Sollen sie Dir Eier liefern oder bist Du (nur) auf das Fleisch aus?

Wenn Du die Fragen so beantwortet hast, dass Du Hühner tatsächlich halten willst und kannst, dann kommt es zum Kauf der Hühner.

  • Welche Hühner könnten für Dich interessant sein? Küken, alte Hühner, Junghennen?
  • Du solltest Dir die Konsequenzen überlegen. Küken sind ausgesprochen günstig. Du kannst – aus wirtschaftlicher Hinsicht – praktisch sofort starten.
  • Junghennen sind wiederum pflegeintensiv. Diese Tiere benötigen viel Futter und auch Pflege von Dir.
  • Teuer sind Hennen, die ausgewachsen sind. Diese verbrauchen naturgemäß am meisten Futter und möglicherweise auch mehr Pflege. Da sie beim Kauf etwas teurer sind, wirst Du sie bei Erkrankungen auch aufwendiger pflegen müssen.

Damit sind die wichtigsten Entscheidungsgrundlagen jedoch schon gelegt.

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