14. September 2021Beitrag von Paul Junker

Die “Great Depression” – alles nur eine Erfindung?

Stell Dir vor, die Welt wird sich nach der Corona-Krise nicht so entwickeln, wie wir uns alle dies wünschen. Wir stehen davor, möglicherweise eine “Great Depression” zu erleben. Was heißt das? Der Begriff ist nahezu 100 Jahre alt und beschreibt die westliche Situation vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges. Die Länder hatten hohe Schulden und gleichzeitig eine ausgesprochen hohe Arbeitslosigkeit. Die Wirtschaftskrise ließ sich nicht mit den gängigen Mitteln bekämpfen. Ausgabenprogramme durch den Staat helfen nicht immer – zumindest dann nicht, wenn die Menschen einfach aus verschiedensten Gründen (dann erst recht) wirtschaftlich nicht aktiv werden. Haben wir eine ähnliche Situation?

Einfach sparen, sparen, sparen

Die Welt kann sich zu Tode sparen. In der Corona-Krise haben sich Privathaushalte in Deutschland mit einer Sparquote von mehr als 15 % des Einkommens auf die harten Zeiten, die da kommen sollten, vorbereitet. Die hohe Sparquote (über 50 % über der normalen Sparquote) fehlt der Wirtschaft. Das Geld fehlt bei Friseuren, in Hotels, es fehlt den Restaurants, den Künstlern und auch den Zulieferern aller Dienstleister. Die westlichen Staaten haben versucht, mit Ausgabeprogrammen gegen die Folgen ihrer eigenen Lockdowns anzukämpfen. Das gelingt nicht hinreichend gut, wie sich in den USA zeigt.

Die Sparquoten bleiben zudem vergleichsweise hoch. Solche Situationen können sich im Einzelnen aufschaukeln – und dann lässt sich sogar eine sehr schwerwiegende Wirtschaftskrise nicht mehr aufhalten. Dies würde dazu führen, dass Anbieter auf ihren Waren und Dienstleistungen sitzen bleiben und die Preise mutmaßlich sinken.

Weil die Preise aber sinken, warten wiederum Kunden lieber ab und horten ihr Geld. Der Kreislauf ist für Dich ein Alarmsignal und gleichzeitig eine Chance. Denn: Der große Wirtschaftskreislauf durchbricht in dieser Situation. Dennoch gibt es eine Präfenz für Geld und eine Abwahl von Waren. Mit anderen Worten: In einer solchen Situation kannst Du Dich mit den nötigsten Lebensmitteln, mit medizinischen Produkten und allem, was Du benötigst, vergleichsweise gut eindecken.

Dies solltest Du auch tun: Denn eines Tages werden die Regale leer sein. Das heißt: In einer “Great Depression”, wie wir sie erleben können, musst Du Dich für lange Zeit mit Vorräten versorgen. Ein Signal dafür ist die Inflationsrate. Verläuft die unterhalb von 0 % – und dies 2 bis 3 Monate hintereinander – leben wir in der Deflation.

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