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23. Dezember 2021Beitrag von David

Die sogenannte Wahre Inflation – wie erkennst Du den Wertverfall

Wenn Du über die Wahre Inflation in Deutschland liest, wirst Du aktuell stets mit Zahlen des Statistischen Bundesamtes dazu versorgst. Das ist nicht nötig, weil diese Zahlen möglicherweise einfach auf falschen Vorstellungen davon beruhen, was Du alles kaufen möchtest – auf einem fiktiven Warenkorb. Du weißt, dass aktuell die Energie besonders teuer ist. Die findet nicht in allen Berechnungen hinreichend Gewicht. Es gibt andere Methoden.

Wahre Inflation: Methode Produktivität

Wie viel Inflation tatsächlich herrscht, kannst Du selbst relativ einfach abschätzen. Du musst nur die aktuellen Zahlen zum BIP, dem Bruttoinlandsprodukt kennen. Dies ist die in Preisen bewertete Produktivitätssteigerung innerhalb eines Jahres.

Die Produktivität wiederum muss oder kann mit Geld finanziert werden. Da es hier um Steigerungsraten geht, wird auch beim Geld nur gemessen, wie groß die Steigerung der Geldmenge ist.

Die Faustformel ist relativ einfach: Die Geldmengensteigerung ./. der Produktivitätssteigerung ergibt in Deutschland eine andere Sicht auf die Inflation. Wenn die Geldmenge stärker steigt als die Menge der hergestellten Güter und Waren, dann herrscht Inflation.

Aktuell beläuft sich die Steigerung der Geldmenge auf ungefähr 8 % – je nachdem, welche Daten Du verwendest. Es gibt unterschiedliche Größenordnungen der Geldmenge. Diese Geldmenge findest Du – auch im Internet – über die Bundesbank.

Die BIP-Daten findest Du unter anderem auch bei der Zentralbank oder beim Statistischen Bundesamt. Die Schätzung für das kommende Jahr liegt bei ungefähr gut 2 %. Wenn die Geldmenge demgegenüber um 8 % steigt, dann liegt die Geldmengensteigerung netto bei etwa 6 % mehr. Dies wiederum wäre aus unserer Sicht ein klares Indiz dafür, dass die Geldmenge auch in den kommenden Monaten weiter steigen wird.

Anders herum gesagt: Du solltest Dich darauf einrichten, dass die Kaufkraft des Euro immer stärker nachlässt. Wie Du Dich dagegen schützen möchtest, kannst Du mit mehreren Optionen selbst festlegen.

Entweder Du kaufst schon heute die Reserven, die Du langfristig für das Überleben benötigst und sicherst Dir die aktuellen Preise. Alternativ kannst Du in Gold investieren, das allerdings nur sehr langfristig vor der Inflation schützt.

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