23. Mai 2022Beitrag von Robert

In der Krise Vegan ernähren: So geht´s

Zahlreiche Prepper lehnen in der Krisenvorbereitung noch immer Fleisch und fleischliche Erzeugnisse ab. Die Anzahl der Menschen, die sich Vegan ernähren, scheint zu wachsen. Dafür gibt es allerdings wenig Hinweise. Daher wollen wir angesichts der zunehmenden Versorgungsschwierigkeiten auch die Empfehlungen dazu noch einmal in den Vordergrund rücken. Selbst das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, im Jahr 2022 geführt von Cem Özdemir, hat Empfehlungen  bereitgestellt, auf die wir uns hier berufen möchten.

Die Veganer-Vorratsliste

Vegan ernähren

Am Ende benötigen Sie täglich 2.200 kcal. Das Ministerium stellt darauf ab, dass Sie sich für den Ausfall von 10 Tagen vorbereiten. Wir würden angesichts der aktuellen Entwicklungen empfehlen, dass Sie die Liste so konzipieren, dass Sie zumindest drei Wochen, abgerundet also 20 Tage gut überleben können.
Sie benötigen demnach insgesamt pro Person 40.000 kcal, die als Vorrat angelegt werden sollten, wenn Sie sich Vegan ernähren.

So empfehlen sich auch angesichts der weiter steigenden Preise, Vorräte an Getreideprodukten anzulegen. Dabei könnten Sie ungefähr 6,5 Kilogramm an Vorrat bilden um sich auch in der Krise weiterhin vegan ernähren zu können.

Die Auswahlmöglichkeiten: Wir empfehlen neben Kartoffeln vor allem Brot. Das sollte in den entsprechenden Varianten länger halten.

  • Zwieback
  • Knäckebrot
  • Haferflocken oder Getreideflocken
  • Nudeln

Ersatzprodukte wie veganer Brotaufstrich sind ebenfalls wichtig. Bei Bedarf sollten Sie Butter durch Margarine ersetzen um sich weiter Vegan ernähren zu können. Außerdem sollten Sie genügend Speiseöl bevorraten.

Nicht zu vergessen ist die pflanzliche Milch in Ihrem Vorrat. Wenn Sie sich vegan ernähren, ist diese unverzichtbar. Am besten eignet sich Sojamilch, da diese mehr Proteine hat.

Zudem als Konserven Gemüse und Pilze. Insgesamt sollten Sie demnach 8 Kilogramm horten. Dazu zählen folgende Produkte:

  • Grüne Bohnen
  • Erbsen und Möhren
  • Rotkohl
  • Sauerkraut
  • Spargel
  • Mais
  • Pilze
  • Saure Gurken
  • Zwiebel

Auch Veganer sollten jedoch vor allem an Getränke denken. 20 Liter sind das absolute Mindestmaß. Wir gehen davon aus, dass Sie deutlich mehr benötigen, wenn Sie Wasser horten. Kaffee und Tee jeweils als Pulver / Beutel sind obligatorisch.

Obst sollte im Umfang von 5 Kilogramm gelagert werden. Dazu zählen etwa in Konserven:

  • Ananas
  • Mandarinen
  • Aprikosen
  • Birnen oder Kirschen

Dazu können auch Frischobst – Vorräte angelegt werden. Hier denken die Beamten an Bananen, Birnen, Äpfel oder Orangen. Diesen Vorrat können Sie mit Nüssen und Trockenobst anreichern. Damit machen Sie nie etwas falsch. Beides hat eine lange Haltbarkeit und die Vitamine werden zum Beispiel beim Trockenobst anders erhalten, als bei eingelegtem Obst.

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