Liebe Leser, das Thema Blackout steht bei uns auch in Zeiten der Corona-Pandemie ganz oben auf der agenda. Und wir sind da nach wie vor mit Blick auf die Vorbereitung auf denselben sehr aufmerksam. Vielleicht liegt es ja auch ein klein wenig an uns, dass in deutschen Landen fast überall über das Thema gesprochen wird. Droht Deutschland ein Blackout? Und wenn ja, sind wir gut genug vorbereitet? Das ist die große Frage.

Droht Deutschland ein Blackout? Hamburg ist schlecht vorbereitet 

Interessant ist, dass das mittlerweile auch in den Großstädten der Republik der Fall ist. Jüngst erreichte uns aus der Hansestadt Hamburg eine nicht uninteressante Nachricht. Dort gab sogar der amtierende Energiesenator, Herr Kerstan von den Grünen zu, dass die Stadt bilang eher schlecht auf einen Blackout vorbereitet sei. Das ist schon eine Sensation! Weiter hieß es, dass sich Stomnetz Hamburg nun besser für den Fall eines wirklich großen Stromausfalls wappnen wolle. An der Stelle gaben die Verantwortlichen auch zu, dass bei einem aktuellen deutschlandweiten Stromausfall die Millionenstadt an der Elbe drei Tage warten müsse, ehe die Stadt mit Strom aus Kohle aus Ostdeutschland versorgt werden würde. 

Dem Energiesenator zufolge gebe es bislang in der schönen Stadt an der Elbe kein Kraftwerk, das Schwarzstart-fähig sei; das sich also nach einem sogenannten Black-out selbstständig wieder mit Strom versorgen könne. Noch wichtiger, ja aufschlußreicher war folgende Aussage: die Stromreserven der Hansestadt würden nur für maximal zwei Tage reichen. Das ist wahrlich herzlich wenig. 

droht Deutschland ein blackout
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Angesichts der Gefahr eines deutschlandweiten Stromausfalles wolle man nun mit dem Bau des Gaskraftwerkes in Waltershof reagieren. Das neue Kraftwerke werde explizit mit eben dieser Schwarzstart-Funktion ausgestattet werden. Die Mehrkosten dafür werden auf ca. acht Millionen Euro beziffert. 

Wir wollen hier bewußt nicht unsere energiepolitische Meinung kundtun. Da möge sich jeder eine eigene Meinung bilden. 

Wir wollen aber weiter aufklären, wie eng, ja kritisch die Lage ist, dass selbst Energiesenatoren von DER Energiewendepartei schlechthin, den Grünen, reagieren. Das spricht für sich und eine klare, ja eindeutige Sprache.

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