31. Juli 2021Beitrag von Steve

Druckverband richtig legen

Wenn Du eine Wunde versorgen musst, dann solltest Du Dein Erste-Hilfe-Set dabei haben. Dann allerdings musst Du zusätzlich wissen, wie Du den Druckverband anlegst – dies solltest Du vorher auch bereits trainiert haben Wir unterstützen Dich dabei.

Druckverband: Wenn die Blutung nicht endet

Verhalten bei Kriegsausbruch

Einen Druckverband benötigst Du, wenn eine Blutung einfach nicht enden möchte. Pflaster und Mullbinde reichen ggf. nicht aus. Die Blutung zu stoppen, ist allerdings wichtig, um überhaupt einen Transport zu ermöglichen, wenn Du keine andere Möglichkeit siehst.

Deshalb solltest Du zum Druckverband folgende Schritte kennen:

Zunächst lege die betroffene Körperregion hoch. Wenn Du etwa am Bein blutest (oder ein Anderer, den Du versorgst), lege das Bein hoch.

Die Wunde wird zunächst mit einer Kompresse versorgt.

Dann solltest Du die Kompresse und das Körperteil einige Male fest umwickeln, um so Druck auf die Wunde auszuüben.

Als nächste Schicht legst Du einen festen Gegenstand auf die Wunde bzw. die nun umwickelte Wunde. Dies kann alles sein, was kein Blut aufsaugt, etwa die nicht geöffnete Packung an Papiertaschentüchern.

Nun wickelst Du auch diesen Gegenstand mithilfe der Mullbinde ein und erhöhst so den Druck auf die Wunde.

Die erste Schicht ist in erster Linie eine Auflage, um die Blutung selbst aufzufangen und zumindest etwas Druck auszuüben. Diese zweite Schicht soll bereits erheblichen Druck ausüben.

Reicht dies noch nicht aus, musst Du eine weitere Schicht nach demselben Prinzip anlegen – einen festeren Gegenstand auf die Wunde bzw. die bisherige Konstruktion und eine feste Bindung um diese neue Schicht. Ob die Blutung gestoppt werden kann, hängst in erster Linie vom Druck auf die Wunde ab.

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