29. November 2021Beitrag von Dieter B.

Einfaches Campen – das solltest Du wissen!

Die einfachste Form der Flucht in einer Krisensituation kannst Du tagtäglich üben. „Campen“ steht in Deutschland oft für Campingwagen. Du kannst „Einfaches campen“ mit einem Zelt allerdings auch in Deinem Garten oder bei Deinen Nachbarn trainieren – und genau dies solltest Du tun. Zum guten Campen gehört die Unterkunft in einem regensicheren Zelt, es gehört dazu die vernünftige Verankerung des Zeltes auch gegen widrige sonstige Bedingungen, die Speisezubereitung und der Aufbau der nötigen Wärme.

„Einfaches campen“ haben wir in einer kleinen Checkliste für Dich aufbereitet

Einfaches campen ist wohlgemerkt eine Trainingsfrage. Deshalb die wichtigsten Punkte für Dich:

• Du solltest alles über den besten Standort wissen. Hier gilt: Du solltest Dein Zelt an Bäumen aufstellen können (technisch), Du solltest wissen, wie mit einer einfachen Plane zwischen zwei Bäumen ein Zelt entsteht – und Du solltest Dich stets höher ansiedeln, um bei Regen möglichst wenig Wasser vor oder in Deinem Zelt zu sammeln.

• Du solltest wissen, wie Du mit einem kleinen Campingkocher umgehst, ihn also in Gang setzen und Dich auch daran wärmen können.

• Du solltest wissen, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen Du benötigst bzw. welche Kenntnisse Dir Dein Führerscheinkurs beigebracht hast.

• Du solltest den Umgang mit Messer und Axt trainieren, um etwa Bäume bzw. größere Äste zu zerteilen.

• Du solltest Wetteränderungen trainiert haben und angemessen schnell reagieren (etwa durch weitere Verdichtung des Zeltes.

• Du solltest ein Zelt möglichst schnell aufbauen können.

• Du solltest wissen und testen, mit welchen Materialen Du ein Feuer in Gang setzt und betreibst.

• Du solltest auch über einer offenen Feuerstelle kochen (können).

• Du solltest die sanitäre Versorgung (im Freien) üben – und Dir merken, was Du für Dich persönlich brauchst.

• Du solltest verschiedene Schlafsäcke ausprobieren.

• Du solltest zudem unterschiedliche Unterlagen für Dich ausgesucht haben (d. h. Isomatten).

Oder anders herum gesagt: Nach zehn Übernachtungen an zehn verschiedenen Tagen zu unterschiedlichen Wetterbedingungen weißt Du, wie es geht.

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