Liebe Leser, wir leben ja immer noch in Zeiten von Corona. Einige erinnern sich gewiß noch an die ersten Tage und Wochen der Pandemie. Da ging es selbst hier in deutschen Landen hart zur Sache. Das große Schlag- und Stichwort waren ja hier die Hamsterkäufe. Toilettenpapier und Nudeln waren hier ja besonders stark nachgefragt. Mitunter taten selbst wir uns schwer, unseren Vorrat nicht anzugreifen. Empfehlung Notvorrat: Wie sinnvoll ist er wirklich?

Hamsterkäufe in Australien 

An der Stelle können wir nur raten: unterschätzen Sie die Lage, die Risiken nicht. Arbeiten Sie an Ihrem Notvorrat und pflegen denselben. In Corona-Zeiten kann es mit Blick auf einen weiteren Lockdown, eine mögliche Ausgangssperrech ganz schnell eng werden. Auf die Verhängung der Ausgangssperre wegen einer deutlichen Zunahme der Coronavirus-Infektionen haben die Bewohner der australischen Metropole Melbourne mit Hamsterkäufen reagiert. Die Menschen in der Hauptstadt des südlichen Bundesstaates Victoria kauften die Regale der Supermärkte leer. Australiens größte Supermarktkette Woolworths teilte mit, sie habe in Victoria Einkaufsbeschränkungen für Artikel wie Nudeln, Gemüse und Zucker wieder eingeführt, nachdem überall in dem Bundesstaat Kunden die Geschäfte gestürmt hätten. Alles in allem werden die Bürger „down under“ unter einer sechswöchigen Ausgangssperre leiden müssen. 

Empfehlung Notvorrat: Leben in der Krise 

Corona bedeutet für uns alle: ein Leben in der Krise. Unter dem Strich blieb die ganz große Katatstrophe aber aus. Die Supermärkte hatten weiter geöffnet, an den Tankstellen gab es reichlich Benzin und die Fernsehersender spulten weiter ihr Programm ab. Bei einem Katastrophenfall würde sich das ändern. 

Empfehlung Notvorrat
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Verantwortliche vor Ort reagieren 

Doch wie bereitet man sich als Bürger auf solche Notsituationen vor? Hilfreiche Tipps gibt es von der Notfall-Broschüre des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katasrophenhilfe (BBK). Auf diese haben wir – siehe hier – auch schon oft hingewiesen. An der Stelle müssen wir zum Beispiel den Landkreis Stade lobend erwähnen. Am 8.7. diesen Jahres wurde das 68seitige Heft an alle (!!) 103.000 Haushalte im Landkreis verteilt. In dem Kontext wird der Landrat, Herr Roesberg, wie folgt zitiert: 

“Mit der Broschüre geben wir den Menschen einen wertvollen Ratgeber an die Hand, wie sie sich für den Notfall wappnen und Vorsorge treffen können, um auch bei Versorgungsengpässen über die Runden zu kommen”. 

Besonders wichtig ist für den Landrat die Checkliste. Herr Roesberg empfiehlt ferner einen gepackten Notfallkoffer bereitstehen zu haben, der immer griffbereit ist. In diesen Koffer gehören auch alle wichtigen Dokumente. Die zuständige Dezernentin des Kreises, Frau Streitz, legt zudem allen ans Herz, ein kleines Kofferradio, entweder mit Batterie oder mit Kurbel betrieben, im Haus zu haben. 

Diesen Empfehlungen, siehe hier, können wir uns nur anschließen!

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