22. April 2022Beitrag von David

Energie-Embargo gegen Russland – fast beschlossen!

Die Bundesregierung unter Außenministerin Annalena Baerbock hat nun angekündigt, dass es ein Energie-Embargo gegen Russland geben werde. Dieses wird Öl und später Gas umfassen, so die Meldung. Bis zum Sommer soll die Öl-Importquote gegenüber Russland auf 50 % reduziert werden. Im Winter soll die Öllieferung ganz auf ein Nullniveau herunterschraubt werden. Die Außenministerin kündigte an, dies werde danach auch das Gas treffen. Sie werden sich auf dieses faktische Energie-Embargo vorbereiten müssen. Die Energie-„Wende“ ist notgedrungen früher angekommen als gedacht.

Energie-Embargo: Entsteht daraus ein Mangel an Energie?

Energie-Embargo

Es gibt die unterschiedlichsten Schätzungen dazu, was bei einem Embargo in der Wirtschaft passieren kann. Die Modelle kennen die Antwort nicht, weil nicht klar ist, wie viel Ersatzlieferungen es geben wird. Zudem weiß niemand einzuschätzen, wie die Bevölkerung auf einen Mangel an Energie reagiert, ob also der Energieverbrauch sinkt, ohne dass dies die Wirtschaft eminent belastet.
Für Ihren privaten Bereich haben diese Überlegungen eine wichtige Funktion: Sie sollten sich auf die zunehmende Unsicherheit bezüglich der Energie-Lieferungen einstellen. Zudem müssen Sie damit rechnen, dass Energie teurer wird – und auch darüber, dass die Regierung (namentlich Robert Habeck als Wirtschaftsminister) bereits über eine Rationierung laut nachgedacht hat. Unter dem Strich also heißt es, sich auf einen Mangel an Energie einzustellen.

  • Generell empfiehlt es sich weiterhin und jetzt vor allem, Benzin sowie andere fossile Brennstoffe zu lagern. Diese Brennstoffe verwenden Sie für einen Stromgenerator, den wir Ihnen einige Male als Hilfsmittel nahegelegt haben. Strom wird im Zweifel in den kommenden Monaten bei einem echten Mangel an Energie nicht mehr wie bislang zur Verfügung stehen.
  • Zudem sollten Sie sich auf einen kälteren Winter 2022/2023 vorbereiten. Das bedeutet vor allem, die Frühlings- und Sommermonate auszunutzen, um Ihr Haus oder Ihre Wohnung abzudichten.
  • Vor allem aber gilt es unverändert, einen Nahrungsmittelvorrat anzulegen. Energiemangel würde mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu weiteren Lieferproblemen führen. Konservendosen sind die erste Wahl – der langen Haltbarkeit wegen. Wie groß Ihr Vorrat sein sollte, erfahren Sie hier.

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