22. Januar 2022Beitrag von Sina

Essen von Wegesrand und Co.: Pilze, Eicheln und andere Pflanzen

Wer draußen überleben möchte, muss sich neben den Wasservorräten vor allem um die Ernährung kümmern. Dabei haben wir in verschiedenen Beiträgen das Fleisch von Tieren erwähnt. Wichtig ist es aber auch, dass Du Dich von Pflanzen ernähren kannst und solltest. Dies lässt sich schon vor dem Ausbruch einer Krise jederzeit trainieren. Wir empfehlen Dir, Dich entsprechend zu schulen – auch auf eigenen Ausflügen.

Brennesseln und Co.

Das vielleicht markanteste Beispiel sind Brennnesseln. Die Pflanzen haben wir als Kinder wohl hassen gelernt. Wer wäre nicht mit den Brennesseln in Kontakt gekommen und hätte sich mit den Folgen herumgeschlagen. Tatsächlich aber sind Brennnesseln wichtig und nahrhaft. Du kannst sie vor allem als Suppe oder in Form von Tee nutzen.

Dafür musst Du die jüngeren Pflanzen (wo möglich, diese sind zudem weniger schmerzhaft, wenn Du mit ihnen in Kontakt kommst) vorsichtig abpflücken. Wo möglich, kannst Du dies einfach mit Gummihandschuhen unterstützen. Dann bereitest Du entweder generell eine Suppe oder kochst einfach heißes Wasser. Wenn Du hinreichend viele Brennesseln hinzufügst, wird daraus wertvoller Tee.

  • Eicheln und Bucheckern findest Du fast überall unter und in der Nähe von Bäumen. Diese musst Du lediglich aufsammeln und schälen. Das, was bleibt, wirfst Du in heißes Wasser und kochst es. Die gekochten Pflanzen zermahlst Du dann, möglicherweise auch einfach mit einem großen Stein auf einem Plateau und gewinnst damit Mehl. Das Mehl lässt sich gut verwenden, um daraus Brot zu backen. Du kannst auch Kuchen o.ä. damit herstellen.
  • Löwenzahn: Löwenzahn ist gleichfalls ein echtes Geschenk der Natur. Interessant sind hier die Wurzeln der Pflanze. Diese kannst Du zum einen kochen – und sie praktisch als Kartoffelersatz betrachten oder Du röstet die Pflanzen über dem Feuer. Zudem lässt sich beim Löwenzahn auch das Blattmaterial verwenden – es ist schlicht Gemüse. Du kannst es ungekocht essen.

Etwas Vorsicht ist bei Pilzen geboten. Wenn Du Dich nicht mit Pilzen befasst hast, lass die Finger davon. Du solltest ggf. einen Pilzbestimmungskurs besuchen – es lohnt sich.

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