Liebe Leser, 

wie gestern versprochen wollen wir heute noch einige Tipps und Tricks in Sachen Baumfällung ansprechen. Beim Fällen von Bäumen müssen Sie sich nämlich an ein paar Regeln halten.

Grundsätzlich ist es immer überlegenswert, inwiefern besonders hohe Bäume wirklich auf dem Grundstück verbleiben müssen. Denn hier sollte man auch immer im Hinterkopf haben, dass selbige ja eine ideale Zielscheibe für Blitzschläge darstellen. Wir hatten einmal das Vergnügen, einen vom Blitz getroffenen Baum zu „entsorgen“. Das Ganze kann mitunter auch sehr gefährlich sein, wenn beim direkten Blitzschlag Baumteile wie ein Granatsplitter herumfliegen. 

Wann ist das Fällen erlaubt? 

Zu beachten ist ferner, dass in Deutschland laut dem Bundesnaturschutzgesetz (siehe § 39) das Fällen nur vom 1.10. bis Ende Februar erlaubt ist. Also, nutzen Sie jetzt noch die Gelegenheit bis zum 29.2.2020! 

In den Sommermonaten bedarf es nämlich einer Ausnahmegenehmigung. Hintergrund ist, dass die Vögel ab März mit dem Nestbau beginnen. Sie sollten aber grundsätzlich immer bei Ihrer Gemeinde bzw. dem Landratsamt anfragen, was es noch zu beachten gilt. Von Ort zu Ort bzw. Bundesland zu Bundesland gelten gesonderte Bestimmungen. Manche Kommunen haben sogar ihre eigene Satzung insofern. Grundsätzlich ist aber bei größeren Bäumen mit einem Durchmesser von 30 cm und mehr in einem Meter Höhe eine Genehmigung der zuständigen Behörde erforderlich.Wer ordnungswidrig einen Baum fällt, kann ferner durch die unteren Naturschutzbehörden mit einer Geldbuße belegt werden. 

Fällen von Bäumen
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Fällen von Bäumen: Kontaktieren Sie ihre Wohngebäudeversicherung

Bevor Sie einen Profi zur Fällung ausgewählt bzw. beauftragt haben, ist es grundsätzlich immer ratsam, die Wohngebäudeversicherung zu konsultieren. Wir hatten einen Fall, eine Fällung im eigenen Umfeld, wo die Kosten der Fällung komplett von der Versicherung als präventive Maßnahme übernommen wurden. 

Und last but not least stellt sich die Frage, wohin mit dem Holz nach der Fällung. Und auch hier ist es ratsam, das Holz nicht einfach zu verschenken. Man kann es für verschiedene Zwecke immer gut selbst gebrauchen. Auch wenn es am Ende dann auch nur als Brennmaterial im Kachelofen landen sollte…

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