23. Februar 2022Beitrag von Emilia Hartmann

Fallen stellen – wichtige Hinweise für Dich

Um Tiere zu fangen, benötigst Du nicht nur die klassischen Waffen, sondern vor allem Kenntnisse darin, Fallen zu stellen. Fallen begleiten die Menschheit schon wesentlich länger als Waffen, die wirksam wären. Deshalb geben wir Dir einige wichtige Hinweise.

Fallen stellen: Gut geplant ist fast gewonnen

Fallen stellen

Auch Fallen müssen bestens geplant werden. Du musst Dir vorher im Klaren darüber sein, auf welche Tiere genau Du abzielen wirst. Bestimmte Fallen eignen sich für kleineres Wild, andere für größeres Wild. Deshalb solltest Du ggf. Fallen für verschiedene Anlässe konstruieren.

Die Fallen müssen, wenn Du sie aufstellst, regelmäßig kontrolliert werden. Dies dient Deiner Versorgung und zum zweiten auch dem Tierschutz. Verendende Tiere sollten nicht gequält werden.

Entscheidend für den Erfolg beim Fallen stellen, sind die Köder, die Du auslegst. Deshalb solltest Du das Verhalten der Tiere kennen – jedes Tier hat seine eigenen, spezifischen Köder, die Du auslegen musst.

Konkret eignen sich für kleinere Tiere Kästen, bei denen die Klappen nach dem Zutritt automatisch nach unten stürzen. Dies sind die idealen Fallen für Füchse, für Waschbären oder auch für Marder. Wenn Du Wildtiere fangen möchtest, dann sind andere Fallen geeignet. So kannst Du etwa eine Springfalle bauen, eine Fallgrube (die einfach mit Blättern und kleineren Zweigen überdeckt wird) oder eine Schlingfalle erstellen. Diese Fallen sind wirksam und schnell errichtet.

Wenn Du fischst, kannst Du am besten mit Fangnetzen agieren, die anders als das individuelle Fangen nicht damit verbunden sind, dass Du jeweils vor Ort bist. Fangnetze kannst Du kaufen oder auch selbst knüpfen.

Wenn Du eine Falle baust, ist es am wichtigsten, dass Du die Umgebung aufnimmst – und sie nur wenig veränderst. Tiere kennen ihr Territorium in der Regel und könnten andernfalls wittern, welche Fallen auf sie warten.

Wichtig für Deine Sicherheit: Wenn Du nicht sicher bist, dass ein Tier praktisch erlegt ist, solltest Du es vor der Befreiung erlegen. Andernfalls droht Gefahr: Verletzte Tiere können ausgesprochen aggressiv werden und Dich letztlich angreifen.

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