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30. Juli 2021Beitrag von David

Fermentieren: Die wichtige Überlebenstechnik

Fermentieren ist eine Technik, mit der Du frisches Gemüse für einen längere Haltbarkeit aufbereitest. Auch dies gehört zu einer soliden Krisenvorbereitung. Zusätzlich allerdings hilft das Fermentieren auch der Gesundheitsvorsorge. Fermentiertes Gemüse gilt als besser verdaulich.

Einfach gemacht

Das Fermentieren ist ein einfacher, doch heute auch weitgehend verlernter Vorgang. Du benötigst dafür lediglich Wasser und Salz sowie auf Wunsch Gewürze oder Essig. Das Prinzip dabei ist das Vergären des Gemüses. Dies ist wiederum die Basis für die bessere Verdauung durch eine gesunde Darmflora.

Hintergrund ist der Vergärungsprozess, der Bakterien, Hefen sowie Pilze freisetzen und sich vermehren lässt. Dabei wird das Gemüse zerkleinert und wird nach einiger Zeit den eigenen Saft verlieren. Dieser vermischt sich mit Salz. Die Stärke sowie der Zucker wandeln sich in Milchsäure um. Dies wiederum wird die Konservierung initiieren.

  • Dabei solltest Du alles, was Du an Instrumenten benutzen möchtest, vorher mit kochendem Wasser abspülen, um Keime zu beseitigen. Zudem benötigst Du ein Presssystem, wie es etwa ein Kaffeegerät darstellt, mit dem Du pressen kannst.
  • Das Gemüse zerkleinerst Du einfach.
  • Dann streust Du ungefähr 20 Gramm Salz pro KG Gemüse auf das zerkleinerte Gut.
  • Du rührst alles um oder presst selbst, damit der Saft aus dem Gemüse läuft.
  • Dieses solltest Du dann in einen Behälter geben.
  • Damit die Presswirkung sich fortsetzt, musst Du das Gemüse vor dem Verschließen beschweren. Dies kann mit einem Stein o.ä. geschehen.
  • Der Verschluss kann dann mit einem Handtuch folgen – so wird Luft aus dem Behälter entweichen können.
  • Das Gemüse sollte nach 24 Stunden vollständig mit Flüssigkeit überdeckt sein. Andernfalls kippst Du Salzwasser darüber.
  • Den Behälter kannst Du dann bis zu 10 Tage stehen lassen.
  • Dein Gemüse füllst Du mit der Lake in dichte Behälter um und kannst es bis zu sechs Monate lang lagern.

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