24. August 2021Beitrag von Steve

FiFo: Das Lagerprinzip Nummer 1

Die Vorbereitung eines guten Lagers ist nicht die größte Herausforderung für die Krisenzeit. Wichtig ist, dass Du stets in der Lage bist, die von Dir benötigsten Waren und Lebensmittel auch noch in haltbarem Zustand zu haben. In anderen Beiträgen haben wir gezeigt, wie Du Waren und Lebensmittel durchaus selbst haltbar machen kannst. In diesem Beitrag geht es das Lagerprinzip FiFo.

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„First in, First out“, heißt das Prinzip ausgeschrieben. Übersetzt gesagt geht es darum, dass, was zuerst in Dein Lager hereingekommen ist, auch als erstes Produkt wieder zu entnehmen. Auf diese Weise stellst Du mit einer recht großen Wahrscheinlichkeit sicher, dass Deine Nahrungsmittel und Produkte noch frisch und genießbar sind.

Das System wird in der kaufmännischen Buchhaltung bzw. vom Finanzamt ohnehin angenommen, was bedeutet: Es ist ein allgemein anerkanntes ökonomisches Vorgehen. In der Praxis musst Du dafür zwei Vorkehrungen treffen.

  • Du benötigst eine Eingangsliste. Das klingt bürokratisch und ist es auch. Doch ohne diese Fleißarbeit geht es nicht. Notiere Dir, was Du zu welchem Zeitpunkt in Dein Lager aufgenommen hast und wie lange das Haltbarkeitsdatum noch läuft. Diese Liste solltest Du in alphabetischer Form sortieren und möglichst elektronisch halten – damit Du rasch sortieren kannst.
  • Im zweiten Schritt musst Du Deine Erkenntnisse umsetzen. Dafür musst Du die Waren, die am ältesten sind, auch zuerst verbrauchen, wenn sie noch nicht das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht haben. Das bedeutet: Alles, was Du neu gekauft und erfasst hast, räumst Du im Lager nach hinten. Dafür musst Du mit absteigendem Haltbarkeitsdatum die älteren Sachen konsequent nach vorne räumen. Wenn dies für alle Nahrungsmittel einmal geschehen ist, wird die Pflege kein großes Problem mehr darstellen.

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