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10. Dezember 2021Beitrag von Emilia Hartmann

Für Dich kalkuliert: Die Inflationsrate steigt und steigt noch

Achtung: Im November war die Inflation in Deutschland mit 5,2 % schon so hoch wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Du solltest wissen, dass die Inflationsrate allerdings eher steigt denn fällt. Wie kommen wir darauf? Die Herstellerpreise sind inzwischen um ungewöhnliche 22 % gestiegen. Du solltest deshalb wissen, dass die Preise – die langsam in den Handel kommen werden – eher steigen denn fallen werden.

Wie hoch steigt die Inflationsrate in den kommenden Monaten noch?

Die entscheidende Frage für Dich wird sein, wie Du Dein Einkaufsverhalten steuerst. Die steigenden Herstellerpreise werden zumindest dafür sorgen, dass die Inflationsrate auch offiziell auf hohem Niveau bleibt.

Die Geldmenge in der Euro-Zone steigt auch in den kommenden Monaten weiter. Dies wird daran sichtbar, dass die Europäische Zentralbank (EZB) schon angekündigt hat, weitere Staatsanleihen aus Italien oder auch Deutschland aufzukaufen.

Wenn die Zentralbank solche Anleihen kauft, dann entweder gegen niedrigste Zinsen oder sogar ohne dafür Zinsen zu verlangen. Das Geld, das die Zentralbank dafür ausgibt, kommt aus dem nichts. Sie druckt es einfach. Aus Sicht der Zentralbank ist dies kein Dilemma. Sie kann einfach die Anleihen in der Bilanz als Forderungen aufnehmen. Die Bilanz wird um das neu ausgegebene Geld und die Forderungen „verlängert“, wie es heißt.

Damit aber entsteht über Kredite neues Geld. Soweit der Umfang der neuen Geldmenge deutlich größer ist als der Wert neu produzierter Waren, musst Du mit einer Inflationierung rechnen. Da die Geldmenge also weiter steigt und die Herstellerpreise jetzt schon deutlich geklettert sind, wirst Du mit einer anziehenden Inflation rechnen müssen.

Die Preise können um 4, 5 oder auch 6 % steigen. Wenn Du einen Ausgleich schaffen möchtest, müsstest Du vor Steuern schon 8 % oder 9 % verdienen. Da dies in aller Regel nicht gelingt, ist jetzt bereits Krisenzeit.

Du solltest ggf. Vorräte bilden und Dich auf eine deutlich schlechtere Energieversorgung (Öl und Gas werden auch noch teurer) einstellen. Bist Du dafür gewappnet?

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