Liebe Leser,

heute wollen wir uns wie vorgestern be- und versprochen um den Schutz unserer Haut vor einem Mückenstich kümmern. Das ist unerläßlich. In manchen Risikogebieten – zum Beispiel am Ammersee oder Chiemsee in Bayern – kann man schon von einer Plage sprechen.

Am Ammersee ist es wohl so schlimm, dass die Bürger die Politik zu drastischen Maßnahmen auffordert:

Letztlich geht es hier dann um die „ganz große Keule“ des Bti-Einsatzes.

Wie auch immer, an der Stelle wollen wir auf die Tipps des erfahrenen Insektenabwehrspezialisten Norbert Becker (Focus 29/2020, Seite 65) zurückkommen. Herr Becker empfiehlt grundsätzlich, sich möglichst langärmelig und hell zu kleiden. Je mehr von der Haut bedeckt sei, desto weniger Landepunkte gebe es für die Mücke. Schwarze und blaue Kleidung sollte man tunlichst vermeiden; Dunkle Farben würden die Sonnenstrahlen absorbieren und die Temperatur erhöhen; das würde die Mücken erst recht anlocken. Also, kleiden Sie sich möglichst weiß und gelb!

Ferner sollte der Ventilator laufen – Wind würde Angriffsflüge verhindern!

Wirkstoffe im Visier

So, mit Blick auf die Insektenabwehr rät der Experte eher zum Gang in den Drogeriemarkt als ins Reformhaus. Diethyltoluamid und Icardin – das sind die Wirkstoffe, die wirklich was taugen. Bei vernünftigem Gebrauch würde es dadurch auch keinen gesundheitlichen Schaden geben. Mit Blick auf ätherische Öle empfiehlt Herr Becker am ehesten Lavendelöl.

Nach dem Stich

Ziemlich fies ist nach dem Stich auch der Juckreiz; hier neigt man ja zum Wegkratzen. Das sollte man aber wegen möglicher Entzündungsgefahren tunlichst unterlassen. Linderung tritt indes mit diversen Gels bzw. Cremes mit Antihistaminika ein.

Aber letztlich ist es besser, möglichst den Mückenstich von vornherein zu verhindern….

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