Liebe Leser, so, wir sind nun inmitten des Hochsommers 2020. Genauer gesagt des Corona-Sommers. Trotz alledem sollten wir auch in Sachen Gefahren bei Hitze vorbereitet und vorsichtig zugleich sein. 

Gefahren bei Hitze: Wann wird es gefährlich?

Also, wir sollten auch die gesundheitlichen Risiken, die durch Hitze verursacht werden, nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ganz im Gegenteil. Die Hitzebelastung in Deutschland nahm in den vergangen Jahren stetig zu.

Die Zahl der Hitzetage, an denen 30 Grad oder mehr als Höchsttemperatur gemessen wurde, ist gestiegen. Das bringt gesundheitliche Risiken mit sich. Das gefährdet vor allem ältere oder isoliert lebende Menschen, chronisch Kranke und kleine Kinder. 

Vermehrtes Schwitzen kann zu hohen Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten und letztlich zu Dehydrierung führen. Auch das Herz-Kreislaufsystem kann durch die Anforderungen eines hohen Wärmetransports überlastet werden. Vorsichtigen Schätzungen sind bei der Hitzewelle im Jahr 2003 etwa 7.500 Menschen an Hitzefolgen verstorben, in den Jahren 2006 und 2015 jeweils 6.000.

Es ist daher besonders wichtig, bei hohen Wärmebelastungen auf Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn zu achten, die zu den besonders gefährdeten Personengruppen zählen. Regelmäßige Besuche und Telefonate können helfen, bei gesundheitlichen Problemen rechtzeitig einzugreifen. 

Gefahren bei Hitze
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Hitzewarnung im Fokus 

Last but not least: wann genau sprechen wir von extremer Hitze? Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bezeichnet Wetterbedingungen, „die durch hohe Temperaturen, unbehinderte Einstrahlung, schwachen Wind und zum Teil durch feuchte Luft (Schwüle) gekennzeichnet sind“, als extreme Hitze. Sie führen zu einem besonders starken Wärmeempfinden der Menschen, das in der „Gefühlten Temperatur“ wiedergegeben wird.

Ab gefühlten Temperaturen von 38 Grad Celsius spricht der DWD von extremer Wärmebelastung. Wenn an zwei aufeinander folgenden Tagen eine mindestens „starke Wärmebelastung“ von 32 bis 38 Grad Celsius Gefühlter Temperatur vorhergesagt wird und es nachts nur zu einer unzureichenden Abkühlung kommt oder aber extreme Belastungen von 38 Grad oder mehr erwartet werden, gibt der Wetterdienst eine Hitzewarnung heraus. 

Übermorgen geben wir dann weiter konkrete Tipps!

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