Liebe Leser,

inmitten der Corona-Pandemie, der Wirtschaftskrise, sind die meisten Stadtkassen in deutschen Landen nicht wirklich prall gefüllt. Im Gegenteil. Es herrscht Flaute.

Und das gestrige Beispiel Forbach zeigt sehr schön auf, dass mitunter selbst der Kauf von Notstromaggregaten aufgeschoben werden muss. Bitter, aber wahr.

Kommunen auf sich allein gestellt

In dem Presseartikel zur Gemeinde Forbach kam auch klar heraus, dass unter dem Strich die Kommunen vor Ort auf sich selbst gestellt sind. Im Musternotfallplan des Regierungspräsidiums Karlsruhe heißt es, dass sowohl Behörden, Betriebe und Kommunen mit eigenen Mitteln auskommen müssten. Entsprechend individuell müssten Notfall-Konzepte geplant werden.

blackout vorbereitung

Je nachdem, wie sich die Lage entwickele kommen nach und nach weitere Akteure und Hilfskräfte ins Spiel. Aber zunächst müsse vor Ort jeder seine eigenen Aufgaben erfüllen!

Was sollten die Bürger tun?

Sehr spannend ist da auch, was mit Blick auf uns, die Bürger, von Seiten der politisch Verantwortlichen angedacht ist. Grundsätzlich seien die Kommunen zwar gehalten, eine Grundversorgung zu gewährleisten. Doch das Regierungspräsidium in Karlsruhe machte in seinem Musternotfallplan auch deutlich, dass die Bürger selbst Vorsorge treffen müssen. Hier setzt das Präsidium allen voran auf Eigenverantwortung und Nachbarschaftshilfe.

Eigenverantwortung heißt dann auch eigene Vorsorge. Wie diese aussehen sollte, das haben wir ja hier schon umfänglich besprochen. Immer wieder können wir hier nur auf die diversen Publikationen und Broschüren des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katatrophenhilfe in Bonn hinweisen.

Also, das Fazit sollte sein: verlassen Sie sich keinesfalls auf die politisch Verantwortlichen. Die Gefahr ist relativ groß, dass sie dann „verlassen“ dastehen.

Nutzen Sie auch in Corona-Zeiten alle Möglichkeiten der Vorsorge. Werden Sie nicht nachlässig. Und denken Sie auch an Ihre Lieben, insbesondere dann, wenn Sie krank bzw. pflegebedürftig sein sollten.