Liebe Leser, 

wir beschäftigen uns ja schon seit geraumer Zeit mit diversen Krisen und folglich notwendigen Vorsorgestrategien. Vorsorge ist in Zeiten wie diesen, während die globale Wasserkrise größer wird, unerlässlich. Auch wenn man von einigen Zeitgenossen immer noch belächelt oder als Pessimist beschimpft wird. In dem Kontext kann einmal mehr jedem nur dazu raten, diese „bissigen Worte“ der Zeitgenossen nicht einmal zu ignorieren. 

Wasserkrise als Megakrise 

Diese seltsamen Zeitgenossen ignorieren auch, dass mittlerweile, allerspätestens im Jahr 2019 die globale Wasserkrise, ja Wasserknappheit zur größten Krise, über die niemand offen spricht, wurde. Wir haben ja an der Stelle schon oft über die Problematik berichtet. 

Besonders krass war die die Wasserkrise im Juni 2019 in Chennai; damals stand in der viertgrössten Stadt Indiens (8 Millionen Einwohner) nach zwei Jahren mit heftigen Monsunregenfällen und wegen der durch Abwasser verschmutzten Flüsse kein Leitungswasser mehr zur Verfügung. Im August 2019 veröffentlichte das globale Research-Institut WRI einen Risiko-Atlas. Dort wurde festgestellt, dass ein Viertel der Weltbevölkerung mittlerweile von extrem hoher Wasserknappheit betroffen sei. 

Globale Wasserkrise
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Globale Wasserkrise: Verheerende Folgen 

Die Folgen der globalen Wasserkrise sind verheerend: an der Stelle weisen wir nur auf zunehmende Ernährungsunsicherheit, Konflikte, Migration und inanzielle Instabilität hin. Massive Wasserknappheit kann aber auch militärische Konflikten wie im Jemen oder in Syrien weiter eskalieren lassen. Dieser Faktor wird immer noch unterschätzt. 

Wir werden die globale Wasserkrise und ihre lokalen Auswirkungen auch 2020 genau auf dem Radarschirm haben. Morgen wir Ihnen darüber berichten, dass bereits in den ersten Tagen des neuen Jahres ein hochrangiger Politiker wegen der Wasserkrise zurücktreten musste.

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