8. November 2021Beitrag von Steve

Großer Waldbrand: wie du Überleben kannst

Wer einmal einen großen Waldbrand wie etwa in Kalifornien erlebt oder aus der Ferne gesehen hat, weiß, welche Herausforderungen durch eine solche Katastrophe entstehen. Auch bei uns sind größere Waldbrände möglich – wenn auch aus klimatischen Gründen nicht so wahrscheinlich wie in Kalifornien oder in anderen heißen und trockenen Gegenden. Angesichts des Klimawandels steigt aber die Wahrscheinlichkeit für Waldbrände auch bei uns. Deshalb solltest Du Dich wappnen.

Großer Waldbrand: Das Feuer ist unkontrollierbar

Das Problem solcher Feuer ist der Umstand, dass diese schnell unkontrollierbar werden können. Wenn der Wind richtig steht und stark genug ist, werden die Flammen massiv angeheizt. Zudem begünstigt trockenes Gras bzw. Freiflächen in den heutigen Wäldern die rasche Ausbreitung. Wenn Du Dir Wälder in Deutschland ansiehst, wirst Du naturbedingt immer größere Grasflächen entdecken, die optimal für de Ausbreitung des Feuers sind.

Deshalb solltest Du für diesen Fall Regeln aufstellen.

  • Du solltest möglichst versuchen, nicht in Richtung der verschiedenen Feuer zu fahren. Auch nicht dann, wenn Du scheinbar auf dem entsprechenden Weg nach draußen gelangen könntest.
  • Wenn Du gefangen bist, aber beispielsweise eine Straße verlassen kannst, um auf eine größere Lichtung zu gelangen, verlasse die Straße. Meide große Bäume, meide das Unterholz.
  • Wenn das  Feuer zu nahe rückt, dann hilft es Dir nur, wenn Du Dich auf den Boden legst. Du benötigst dann Decken oder Mäntel, jedenfalls große Stoffflächen. Diese sollten vorher noch in Wasser getränkt werden. Mund und Nase sollten mit nassen Tüchern bedeckt sein.
  • Wenn Du bei Dir im Heim bist, musst Du die Fenster schließen sowie alle Möglichkeiten für Luftzufuhr abdichten. Türöffnungen und Fenster sollten mit nassen Handtüchern abgedichtet werden.
  • Wenn möglich, untersuche vorab, ob Deine Rasensprenger noch arbeiten und dicht sind.
  • Wenn möglich, sorge dafür, dass die natürlichen Wasserquellen (Teich im Garten, Bach) nicht nur gut zugänglich sind, sondern dass Du auch entsprechende Gefäße zum Transport in der Nähe hast.

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