Liebe Leser, 

neben der Ernährungsvorsorge – siehe hier – gehört auch die gesundheitliche Vorsorge ganz oben auf die Vorsorge-Agenda. Selbst jetzt, in Vorkrisenzeiten, sollte sie in keinem Haushalt fehlen: die kleine, grüne Notfalldose. 

Grüne Notfalldose: Wo bekommt man sie her?

Der runde Plastikbehälter kann in fast allen Apotheken in Deutschland erworben werden. Oft erhält man die Dose, die im Kühlschrank verwahrt wird, auch völlig gratis. Es ist daher ratsam, vor Ort in ihrer Gemeinde bzw. Stadt bzw. den Rettungsdiensten nachzufragen. Versierte Sparfüchse können aber auch ein Marmeladenglas hernehmen und die Dose selbst konzipieren. Auf dem Deckel müsste dazu ein grünes Kreuz aus Isolierband angebracht werden. 

Apropos Verwahrung im Kühlschrank, von außen bekommt die Kühlschranktür auch ein grünes Kreuz aus Isolierband. Dieses sollte ebenso an der Wohnungs-Innentür angebracht werden, damit die Ersthelfer sofort Bescheid wissen, dass eine Dose für den Notfall im Haushalt vorhanden ist. 

Wichtige Infos für Ersthelfer 

Überlebenswichtig ist es nämlich, dass die Ersthelfer bzw. der jeweilige Rettungsdienst sofort wichtige Informationen wie Blutgruppe, Krankheiten und Notfallkontakte des Patienten erhalten. Entscheidend ist also, dass das Formular mit den Notfalldaten bestmöglich aktualisiert in der Dose parat liegt. Allergien, Medikamentenpläne und ähnliche wichtige Fakten sind gerade für die erste Notfallbehandlung unentbehrlich wichtig. 

Des weiteren wird empfohlen, eine Mappe mit einer Patienten- und einer Betreuungsverfügung sowie einer Vorsorgevollmacht anzulegen, deren Ablage ebenfalls im Notfalldosenformular vermerkt werden sollte. Das Notffallformular steht unter anderem hier zum download bereit.

Lange Rede, kurzer Sinn, eine grüne Notfalldose – ob käuflich erworben, gratis erhalten oder selbst gebastelt – gehört in jeden Kühlschrank. Zu allen Zeiten. Wir können an der Stelle nur jeden dazu ermuntern! Im übrigen hat sich im Ausland diese Vorgehensweise in den vergangenen Jahren bereits bestens bewährt und geholfen, viele Leben zu retten! 

Weitere Infos zum Thema erhalten Sie auf notfalldose.de

In der kommenden Ausgabe werden wir Ihnen dann berichten, dass sich selbst der deutsche Staat massiv auf mögliche katastrophale Atomunfälle vorbereitet.

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