Liebe Leser,

Was ist in der heutigen Zeit eine wirklich gute Geldanlage? gestern – siehe hier haben wir bereits aufgezeigt, dass es sehr gute Gründe dafür gibt, einer Bank nicht mehr wirklich viel Geld anzuvertrauen. Es gibt viele Bürger, die nur noch das Allernötigste auf dem Konto belassen und sofort alles abheben. Das ist in Negativzinszeiten sicherlich die richtige Antwort, ja Strategie. Diese Strategie ist auch als Notwehrmaßnahme anzusehen. Zum einen gegen einen immer aggressiveren und raffgierigen Überwachungsstaat. Zum anderen gegen die Bestrebungen mächtiger Kreise, die ja schon seit langem aus diversen Gründen das Bargeld abschaffen wollen.

Gute Geldanlage: Bargeld weiter elementar wichtig

Gerade in Krisenzeiten zeigt sich aber, wie elementar wichtig Bargeld auch heute noch ist. Denken Sie nur an die Krisen in Griechenland oder Zypern. Die Bargeldbesitzer waren die Könige! Oder denken Sie auch daran, wenn durch einen Hacker-Angriff oder Stromausfall die Zahlungssysteme ausfallen. Bargeldtransaktionen funktionieren dann immer noch. Es gibt also verdammt gute Gründe, weiter auf Bargeld zu setzen und zu sitzen. Im wahrsten Sinne. Statt einer Bank zu vertrauen, sollten sie Bargeld vorziehen – eine gute Geldanlage in Krisenzeiten.

Wie viel sollte man haben?

Es stellt sich sogleich die Frage, wie viel Bargeld man mindestens haben sollte. Das ist konkret immer schwer zu sagen. Rechnen Sie sich einfach aus, wie viel Sie jeden Monat für sich und Ihre Anvertrauten brauchen. Seien Sie insofern eher großzügig. Gerade in Krisenzeiten ist aus Knappheitsgründen mit steigenden Preisen für überlebensnotwendige Waren und Dienstleistungen zu rechnen. Die eiserne Bar-Notreserve sollte dann mindestens drei, besser für sechs Monate reichen. Stellen Sie – soweit möglich -sicher, dass Sie ein halbes Jahr ohne Zahlungen Dritter über die Runden kommen können.

Wichtige Details im Fokus

Grundsätzlich sollten Sie neben Banknoten auch ausreichend Münzgeld vorhalten. Achten Sie bei den Banknoten, hier breit diversifiziert zu agieren. Konkret heißt das, möglichst viele 5, 10, 20 und 50 Euro Scheine vorzuhalten. Meiden Sie – sofern möglich – die hohen Nominalwerte ab 100 Euro! Im Krisenfall ist dann auch Bargeld extrem knapp und viele Marktteilnehmer werden über nur geringe Wechselgeldsummen verfügen.

Gute Geldanlage: Bankschließfach nicht sinnvoll

Last but not least ist es nicht sinnvoll, ihre Euro-Barreserve im Bankschließfach zu verwahren. Im Krisenfall werden die Banken über Wochen geschlossen sein und sie kommen dann nicht an die Reserven ran. Das war in Griechenland bzw. auf Zypern ja auch der Fall. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass der immer aggressiver agierende Fiskus enteignend zugreifen wird. Weiter ist das Veruntreuungsrisiko relativ groß. Unter dem Strich sollten Sie die eiserne Barreserve gut versteckt zu Hause verwahren. Sollten Sie größere Summen verwahren wollen, empfiehlt sich ein zertifizierter, versicherter Tresor. Reden Sie insofern über die Details mit Ihrem Versicherungsvertreter.

Für all jene, die nicht nur eine eiserne Euro-Reserve vorhalten wollen, besprechen wir hier in den kommenden Tagen, welche krisensichere Investments noch in Frage kommen. Seien Sie gespannt!

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