27. Januar 2022Beitrag von Emilia Hartmann

Hygiene in der Krise: Die B-Produkte

Wir haben in einem anderen Beitrag beschrieben, dass die Hygiene eine der wichtigsten, aber am stärksten unterschätzten Baustellen für die Krisenbewältigung ist. Dabei haben wir eine A-Liste an unbedingt benötigten Produkten notiert, die Toilettenartikel wie auch Artikel zum Waschen beinhaltet. Darüber hinaus gibt es Produkte, die wir als „B-Produkte“ bezeichnen. Es wäre extrem hilfreich, wenn Du sie hättest – sie sind aber deutlich weniger wichtig.

Die B-Produkte für Deine Hygiene

Wir empfehlen in einer Krise, die Artikel, die unmittelbar mit der Toilette und der Reinigung von Wäsche etc. zu tun haben, gesondert zu lagern – Du solltest sie auch gesondert transportieren können, wenn Du wenig Platz hast.

Die „B-Produkte“ sind nice to have oder etwas besser. Wir haben eine kleine Liste für Dich zusammengestellt.

  • Desinfektionsmittel sind, wie wir in der Corona-Krise gelernt haben, kein Wundermittel: Aber gut, um etwas keimärmer zu leben. Handdesinfektionsmittel sind das Werkzeug der Wahl.
  • Zudem benötigst Du natürlich auch Medikamente. Wir zählen dies hier nur auf, damit die Liste vollständig ist – Medikamente bilden an sich eine eigene Kategorie.
  • Wir empfehlen grundsätzlich Zahnbürsten und eine geeignete Zahnpasta. Entzündungen und ähnliche Probleme sind gerade in Krisenzeiten ein massives Hindernis. Zudem empfehlen wir aus diesem Grund auch Zahnseide.
  • Wir empfehlen Dir Handtücher für das Kochgeschirr vorzusehen, da sich besonders im Freien kaum andere Trocknungsmöglichkeiten anbieten.
  • Dazu solltest Du Seife erwerben – hier hilft die normale Kernseife – eigentlich für alles.
  • Waschlappen gehören gleichfalls zu einer guten B-Ausstattung.
  • Zudem empfehlen wir nicht nur Nagelscheren, sondern auch Pinzetten. Beide Instrumente kannst Du zusätzlich in anderen Verwendungen nutzen. Dort, wo etwa Dinge vernäht werden müssen, bieten sich Nagelscheren und Pinzetten an.
  • Wenn Du viel Platz hast und über entsprechende Mittel verfügst, bietet sich zudem eine „Solardusche“ an, die Du ohne Energie nutzen kannst. Solche „Duschen“ sind große Behälter, die materialbedingt zusätzlich aufgewärmt werden. Du musst mit Kosten von 50 bis 150 Euro für solche Produkte rechnen.

Ähnliche Artikel

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner