28. September 2021Beitrag von Emily Reingardt

Immobilienkrise voraus?

In China bricht derzeit vor unseren Augen möglicherweise ein Immobilienkonzern zusammen. China Evergrande. Dies kann ein Zeichen für Immobilienkrisen insgesamt sein. In Deutschland explodieren mittlerweile die Preise für Wohnimmobilien insgesamt.

Immobilien: Die große Krise

Korrekt bezeichnet, haben wir derzeit noch keine Krise für all diejenigen unter uns, die eine Immobilie haben. Die Wohnimmobilien kosten so viel wie nie zuvor. Die Preise explodieren. Auf der anderen Seite bildet sich gerade das Potenzial für einen Zusammenbruch.

– Die Zinsen sind so niedrig wie nie zuvor.

– Die Baustoffpreise sind geklettert und klettern weiter.

– Rohstoffe werden knapp.

– Die Energieanforderungen werden größer und die Energie wird knapp und knapper. Die Gaspreise explodieren.

Vor diesem Hintergrund solltest Du zudem wissen, dass die Geldmenge, die als Darlehen in Immobilien geflossen ist, weltweit so groß sein dürfte wie nie zuvor.

Diese Gemengelage bedeutet:

* Ob Immobilien in wenigen Jahren noch die aktuellen Preise bringen können, ist fraglich. Das vorhandene Geld wird eher in Energiemaßnahmen fließen.

* Die Zinsen steigen in wenigen Jahren – und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Nachfrage sich weiter reduziert.

* Es gibt Bestrebungen, ganz neue Verbote in Deutschland durchzusetzen. So sind Einfamilienhäuser in Hamburg teilweise nicht mehr gefragt. Werden sie bald nicht mehr erlaubt sein?

Fazit: Du solltest Dir bei künftigen Immobilien-Investments klarmachen, dass die Preise wahrscheinlich deutlich sinken und nicht steigen. Wenn Du zu hohe Anteile bei Immobilien-Darlehen gegenüber dem Kaufpreis hast, sind Schulden in der nächsten Krise tödlich. Die Banken warten auf den Crash. Die Banken haben in aller Regel Sicherungen über Deine Immobilien. Die sind dann allerdings in der Zwangssituation nicht mehr so viel wert.

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