Liebe Leser,

gestern ging es ja – siehe hier – um Alternativen zum Euro als Barreserve. Hier sollte man grundsätzlich auch bei der Wahl der Banknoten diversifizieren und keine allzu hohen Nominalwerte – sofern möglich – auswählen. Heute geht es hier also nicht um Kredit-, sondern um über Jahrtausende bewährtes Warengeld. Konkret um ein Investment für die Ewigkeit, also in den beiden Geldmetallen Gold und Silber. Warum Edelmetalle als Geldanlage optimal sind, verrate Ich Ihnen jetzt.

In Gold investieren: Gold ist Geld für die Ewigkeit

Der legendäre Bankier J. P. Morgan brachte es prägnant auf den Punkt: „Gold ist Geld, alles andere ist Kredit“. In der Tat, in der Geschichte der Menschheit sind alle Papier-Kreditgeldsysteme am Ende doch zu Ihrem inneren Wert zurückgekehrt. Voltaire zufolge liegt dieser ja bei NULL. Gold hat all diese Papierwährungen bisher überlebt und seinen Wert, die Kaufkraft bewahren können.

Folgendes Beispiel bringt es auf den Punkt: ein Gemüsebauer im alten Rom vergrub den Erlös seiner Ernte in Form von Goldmünzen. 2.000 Jahre später wird dieser Goldschatz von seinen Nachkommen gefunden. Der Schatz, Gold, hat alle Zeiten und Staaten überlebt. Einzigartig. Eindrucksvoll. Gold ist und bleibt das ultimative Geld. Wahrlich alternativlos. In Gold investieren ist in der heutigen Zeit absolut essentiell.

Wie wird sich der Goldpreis entwickeln? Lesen Sie hier unsere Prognose.

Wie viel Gold sollte jeder haben?

Kurzum, für jeden von uns ist Gold als finanzielle Krisenvorsorge alternativlos. Es geht hier einzig um die Frage, wie hoch der Gold-Anteil sein soll. Selbst papiergeldaffine Banker raten mittlerweile zu mindestens zehn Prozent Goldanteil. Andere sehen eher 20 bis 25 Prozent Goldanteil als vernünftig an. Unter dem Strich sollte jeder für sich entscheiden, wie hoch der Goldanteil in seinem Vermögensstock ausfallen soll. Unter zehn Prozent sollten es aber nicht sein.

In Gold investieren Münzen oder Barren?

In Gold investieren, ist also sehr sinnvoll. Wenn das geklärt ist, stellt sich die Frage, in welcher Form Gold gekauft werden soll. Also, hier gilt es stets, die Kosten im Blick zu haben. Sprich, das Aufgeld zum reinen Goldwert sollte relativ tief gehalten werden. Wir bevorzugen hier tendenziell kleine Stückelungen mit relativ geringem Aufgeld. Egal ob als Münze oder Barren.

Im Krisenfall nützt es nämlich wenig, wenn sie mit einem Kilobarren, der mehr als 40.000 Euro wert ist, irgendwelche Nahrung kaufen wollen. Da sind dann kleinere Einheiten, die jeder kennt, fungibler und absolut sinnvoller. Unter dem Strich sind Gold-Tafelbarren wie diese (100 x 1g) keine schlechte Alternative.

Oder bekannte und in Deutschland beliebte Münzen wie Krügerrand, Maple Leaf, Goldeuro, Vreneli und Känguru. Bei den eben genannten Goldmünzen bekommen sie für eine Unze in der Regel das meiste Gold fürs Geld. Sie können aber die Stücke auch mit höherem Aufgeld auch als Zehntel-, Viertel-, Halb- Unzen haben. Eine ideale, bekannte und beliebte Anlagemünze mit geringem Aufgeld auf den reinen Goldwert ist das Vreneli aus der Schweiz (Feingewicht in Höhe von 5,81 Gramm).

Alle weiteren Details, Tipps und Tricks zum Kauf und zur Lagerung erfahren sie in der kommenden Ausgabe. Und dann gibt es noch weitere Infos zum zweiten Geldmetall, zum Silber.

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