8. Mai 2021Beitrag von Emilia Hartmann

Große Inflationssorgen: Was Du machen kannst

Die Geldmenge wächst immer weiter. Dies wiederum zeigt sich nicht im Verbraucherpreisindex, der erst bei etwa 2 % liegt. Allerdings werden zahlreiche Alltagsgüter immer teurer. Die Mieten steigen, die Bankgebühren klettern und auch die Abgaben werden noch deutlich anziehen. Es wird teurer und teurer und die Inflationssorgen werden immer Größer.

bankensicherheit

Hintergrund ist die Schuldenaufnahme von Staaten und Unternehmen wie auch privaten Haushalten. Jeder Kredit erzeugt Zahlungsmittel und damit neues Geld (jedenfalls zu einem großen Teil). Kredite entstehen praktisch aus dem nichts – auf Knopfdruck. Die Banken dürfen Kreditnehmern unter bestimmten Voraussetzungen einfach Geld gutschreiben. Deshalb steigen die Preise. Du solltest Dich gegen das, was kommen wird, schützen.

Große Inflationssorgen: Was Du nicht kaufen solltest

Diese Checkliste ist etwas ungewöhnlich: Sie enthält Vorschläge dafür, was Du in den kommenden Jahren nicht tun solltest.

• Lager so wenig Geld wie möglich auf Sparkonten und vor allem auf Festgeldkonten mit Terminfristen.

• Kaufe keine Staatsanleihen, von denen niemand weiß, wie wertvoll das Geld noch ist, wenn diese zurückgezahlt werden.

• Aus demselben Grund gilt: Kaufe keine Unternehmensanleihen.

• Kaufe keine sogenannten Zertifikate, die ebenfalls Anleihen sind. Zertifikate nennen sich Discount-Zertifikate, Fremdwährungszertifikate, Index-Zertifikate und so fort. Index-Zertifikate kannst Du durch Fonds bzw. ETFs ersetzen.

• Kaufe keine Fremdwährungen, deren Auszahlung mit Terminen versehen ist. Das heißt: Wenn Du den Dollar kaufst, solltest Du sofort über das Geld verfügen können. Ansonsten gehst Du im Dollar-Raum dieselben Risiken wie beim Euro ein. Kaufe auch Schweizer Franken nur dann, wenn Du das Geld sofort einsetzen kannst. Dasselbe gilt für die norwegische Krone.

Was immer funktioniert: Gold. Gold benötigst Du in Barren oder Münzen, die keine Sonderdrucke aufweisen.

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