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23. Mai 2021Beitrag von Emilia Hartmann

Ist Deine Bank sicher?

Erst 2021 ist in Deutschland mit der Greensill-Bank ein Institut in Deutschland, lax formuliert, pleite gegangen. Die Angst bei den Sparern war groß, die Angst der Kommunen war größer. Die hatten anders als Sparer am Ende das Nachsehen und verlieren tatsächlich Geld. Wie sicher ist Dein Geld bei Banken aber generell?

Der Einlagensicherungsfonds: eine Hilfe?

Wenn Du bei Deiner Bank nachfragst, wird die antworten, dass es einen Einlagensicherungsfonds gibt. Der beläuft sich bei Instituten, die hier zugelassen sind, auf 100.000 Euro. Das wiederum heißt, dass Dein Bankkonto bis zu dieser Höhe abgesichert sein wird.

Es bleiben aber zahlreiche Faktoren, die Dich gefährden oder die Dich zusätzlich sichern können.

• Der Einlagensicherungsfonds ist ein Fonds der Banken, der vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fonds nicht zahlen kann (weil vielleicht alle Banken auf einmal in Schwierigkeiten geraten), ist insgesamt sehr gering.

• Du kannst pro Person pro Institut (inklusive aller Tochtergesellschaften) nur einmal auf die Einlagensicherung von 100.000 Euro setzen. Du musst also Familienmitglieder einspannen, wenn Du mehr bei einer Bank (inklusive aller Tochtergesellschaften) absichern möchtest.

• Wenn Du mehrere unabhängige Banken als kontoführendes Institut gewählt hast, bist Du auch mehrfach abgesichert.

• Es gibt darüber hinaus noch einen freiwilligen Fonds der Banken. Oft wird angegeben, die Banken seien mit mehreren Millionen Euro abgesichert. Dies ist richtig und falsch: Die freiwillige Absicherung bleibt im Zweifel freiwillig.

• Achtung: Wertpapierdepots gehören Dir – die werden von der Bank nur verwaltet. Damit solltest Du auch an Deine Wertpapiere kommen, wenn das Institut Insolvenz anmeldet oder anmelden muss.

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