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23. Juli 2021Beitrag von Steve

Katastrophenschutz – Auf den perfekten Vorrat kommt es an

Die Coronakrise war für viele ein Weckruf. Und zwar in vielerlei Hinsicht. Nach Corona ist vor der nächsten Katastrophe. Und die fand ja Mitte Juli im Westen und Süden der Republik in Form einer epischen Flutkatastrophe statt. Leider.

Für all jene, die glücklicherweise nicht von den verheerenden Folgen dieser Katastrophe betroffen sind, sollte das wahrlich Anlass sein, die ureigene Katastrophenvorbereitung zu intensivieren.

Selbst der Staat, genauer gesagt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) fordert die Bürger zum Katastrophenschutz auf; gerade auch nach der Hochwasserkatastrophe. Jeder sollte mindestens zehn Tage völlig autark überstehen können. Das sollte wahrlich das Minimum sein!

Mehr als nur ein Vorrat an Lebensmitteln

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Dabei geht es um viel, viel mehr als nur um einen Vorrat an Lebensmitteln. Wir wissen ja leider nicht, auf welche Katastrophe wir uns konkret präparieren sollen. Wir können hier – bestenfalls – nur mutmaßen. Dennoch erscheint aus unserer Sicht ein längerer Stromausfall, ein Blackout durchaus realistisch. Das war ja auch zum Beispiel im Ahrtal der Fall. Die Wahrscheinlichkeit ist zumindest nicht gering. Es wäre jedenfalls fahrlässig, nicht auf ein solches Ereignis vorbereitet zu sein. Daher ist es äußerst sinnvoll, mit einem möglichst breit angelegtem Vorratsarsenal zu agieren. Diverse Checklisten und stets aktualisierte Hinweise stellt das BBK auch gratis zur Verfügung, auch im Internet unter www.bbk.bund.de

Zehn Tage ohne Einkauf

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Kurzum, Sie sollten laut BBK mindestens zehn Tage problemlos ohne Einkaufen überstehen können. Wir gehen da einen Schritt weiter – zwei Wochen sollten es schon sein. Mindestens. Dann kommen wir zuerst zum Grundvorrat an Getränken und Lebensmitteln. Das BBK rät hier zu einem Vorrat von ca. 2.200 Kilokalorien pro Person und Tag. Grundsätzlich sollten Sie bei Ihrer Planung persönliche Vorlieben, Diät-Vorschriften und Allergien berücksichtigen. Ferner sollten Sie hier auf keinem Fall sparen, insbesondere nicht beim Wasser.

2,5 Liter Wasser pro Kopf

Konkret sollten sie eher 2,5 Liter Wasser pro Kopf pro Tag als nur zwei Liter einkalkulieren. Und das auch eher für 14 als „nur“ für zehn Tage. Mindestens. Ähnlich verhält es sich mit den Lebenmitteln. Stocken Sie ihre Grundvorräte großzügig und sorgfältig auf. Bei den Lebensmitteln wie Getreide, Getreideprodukte, Nudeln, Brot, Reis und co. können es auch gut und gern fünf Kilogramm sein. Beim Gemüse/Hülsefrüchte können es dann sechs Kilogramm sein. Bei der Milch/Milchprodukten dann 3,5 Kilogramm. Und bei den Fetten/Ölen ein halbes Kilogramm. Der Rest kann dann nach Belieben, nach Vorlieben vorgehalten werden. Sparen Sie nicht – und allen voran: es kommen nur Produkte in Betracht, die keiner Kühlung bedürfen! Und achten Sie darauf, dass sie nur die Waren bevorraten, die Ihnen auch sonst schmecken. Es ist ratsam, die Details genau im Kreis der Familie durchzusprechen.

Nicht nur auf den Grundvorrat achten!

Gleich nach dem Grundvorrat sollten Sie einen weiteren wichtigen Vorsorge-Baustein angehen. Nämlich Hausapotheke und Hygieneartikel. Gehen Sie auch hier Produkt für Produkt durch – und haben stets die Haltbarkeit im Blick. Abgelaufene Medikamente gehören stets in den Hausmüll! Bzgl. der Hausapotheke – sprechen Sie hier ruhig Arzt bzw. Apotheker des Vertrauens an. Darüber hinaus sollten sie ihre häusliche Umgebung analysieren. Hier stehen die Punkte Brand- und Hochwasserschutz im Fokus. Analysieren Sie – ggf. mit Profis – die Schwachstellen vor Ort! Und wenn dann am Tag X nichts anderes als die Flucht übrig bleibt, sollte der Notfallrucksack – mit gesicherten Dokumenten und stromunabhängigem Radiogerät – bestens bestückt parat stehen. Und natürlich sollte mit der Familie auch der Fluchtweg – und mögliche Varianten – vorbereitet sein. Sicher ist sicher.

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Achtung: Dass Krisen unser Leben von der einen auf die andere Sekunde massiv beeinträchtigen können haben wir in der Vergangenheit gelernt. Umso wichtiger ist es, sich ganz dringend vorzubereiten. Dafür haben wir dir eine kostenlose Checkliste erstellt.

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