Liebe Leser, 

das Mega-Thema „Stromausfall“ treibt uns wahrlich an und um. Hier haben wir zuletzt darüber berichtet. Kaum ein Tag vergeht mehr, an dem es keine Meldung über einen – zumindest regionalen – größeren Stromausfall gibt. Und zwar nicht nur in Deutschland. 

Der letzte größere Stromausfall, über den massenmedial berichtet wurde, fand ausgerechnet auf der Urlauberinsel Teneriffa statt. Knapp 400.000 Menschen mußten einige Stunden ohne Strom auskommen. Aufzüge blieben stehen, Ampeln funktionierten nicht, die Straßenbahn in der Inselhauptstadt Santa Cruz stand still. Feuerwehr und Polizei waren auf der ganzen Insel im Großeinsatz Auslöser des massiven Stromausfalls war nach spanischen Medienberichten eine Explosion in einem Elektrizitätswerk in Granadilla, im Süden Teneriffas. 

kein Strom mehr
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Eine Frage der Zeit 

Wie auch immer, unter dem Strich ist es nur eine Frage der Zeit, ehe auch wir demnächst für eine gewiße Zeit ohne Strom auskommen müssen. Alle Blackout-Experten gehen davon, dass das in den kommenden Jahren passieren wird. Spannend ist auch, wie „gut“ bereits zahlreiche Gemeinden in sich auf den Tag X vorbereiten. Anscheinend überlässt man bei unseren Nachbarn nichts dem Zufall. In der Steiermark wurde ein über 300 einzelne Maßnahmen umfassender Notfallplan für die Gemeinden erarbeitet. Der Schutzplan liegt nun in den Schubladen aller Gemeinden vor Ort. Anders formuliert, die Verantwortlichen vor Ort sind schon jetzt sensibilisiert und können jederzeit mit dem Schutzplan in der Hinterhand die Maßnahmen vor Ort am Tag X ergreifen. 

Bald kein Strom mehr: Was nun?

An der Stelle können wir an Sie, werte Leser, nur den Appell richten, bei Ihnen vor Ort mit den politisch Verantwortlichen über die Thematik zu reden und diese zu sensibilisieren. Vielleicht erstellt dann zumindest die eine oder andere Kommune auch ihren ureigenen Schutzplan. Zur Not können Sie ja in der Sache in der Steiermark um „Entwicklungshilfe“ ersuchen. 

Wie auch immer, trotz aller kommunaler Vorbereitung kommt der Einzelne nicht umhin, sich und seine Familie optimal auf den Blackout vorzubereiten. Darüber haben wir ja schon unter anderem auch hier berichtet.

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