Liebe Leser,

wir haben ja schon im Rahmen der Beiträge zur Ernährungsvorsorge – siehe hier – darauf hingewiesen, dass es 2009 fast zum Zusammenbruch der Versorgung der Supermärkte kam. Glück hatte, wer zuvor einen Lebensmittel-Vorrat angeschafft hat. Die Logistikkette stand kurz vor dem Kollaps. Kommt die Wirtschaftskrise? Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit!

Schon im Herbst 2008 ging ja die Lehman-Bank unter. Anleger, die in Lehman-Zertifikaten investiert waren, verloren damals ihr ganzes Geld. Die Aktienkurse rauschten weltweit in den Keller. In einigen Staaten wie in den südlichen Euroländern haben sich die Märkte bis heute von dieser monumentalen Krise noch nicht wirklich erholt. In Zypern wurden alle Guthaben über 100.000 Euro heftig rasiert.

Einige erinnern sich sicher auch noch daran, wie die Bundeskanzlerin Merkel und der Finanzminister Steinbrück damals den Sparern versprach, dass ihre Einlagen sicher und nötigenfalls staatlich garantiert seien.

Kommt die Wirtschaftskrise? Wir haben heute Grund zur Sorge

Das war vor mehr als zehn Jahren. Heute, im Spätsommer 2019, ist die Krise keinesfalls gelöst und das System stabil. Im Gegenteil. Die Verschuldung ist weiter angestiegen auf den epischen Wert in Höhe von 224 Billionen Dollar. Die Verschuldung ist in Relation zur realen Wirtschaft im historischen Vergleich viel zu hoch und außer Kontrolle geraten. Die Notenbanken setzen bis jetzt noch alles daran, diese Schuldenblase am Leben zu halten. Mit allen möglichen bisher nie dagewesenen Maßnahmen und einer irren Negativzinspolitik, dass ihr Guthaben enteignet.

Gleichzeitig sind die Banken, allen voran in Deutschland, in einer dramatisch schlechten Lage. Die Aktionäre der Großbanken Commerzbank und Deutscher Bank wurden in den letzten Jahren mit einem Kursgemetzel regelrecht enteignet. Die Risiken, insbesondere bei der Deutschen Bank, sind gewaltig. Die Bank hatte Ende 2018 Derivate im Volumen von fast 43,5 Billionen Euro (Geschäftsbericht Seite 138) in den Büchern. Das sind finanzielle Massenvernichtungswaffen laut Warren Buffett, dem besten Investor aller Zeiten.

Kein Wunder also, dass auch die deutsche Finanzaufsicht, die Bafin, höchst nervös ist. Jüngst war es Herr Hufeld, der Chef der Finanzaufsicht, persönlich, der vor ausgesuchten Journalisten in Frankfurt am Main eindringlich vor unkontrollierten Insolvenzen von Banken in Deutschland warnte. Die Lage ist wohl weit dramatischer, ja schlechter als in 2008/9.

Es ist daher dringend geboten, sein Vermögen relativ rasch krisenfest aufzustellen. Noch nie hat die Finanzaufsicht so eindringlich vor dem Kollaps gewarnt. Kommt die Wirtschaftskrise? Niemand kann in nicht allzu ferner Zukunft sagen, er sei nicht gewarnt gewesen.

In den kommenden Ausgaben werden wir Ihnen aufzeigen, wie Sie sich bestmöglich krisensicher aufstellen. Wohl gemerkt, es ist Zeit zum Handeln. Ihr Vermögen ist in größter Gefahr.

Einen ersten Überblick über hilfreiche Tipps finden Sie in diesem Artikel: Bankenkrise: 9 Tipps, wie Sie Ihre Finanzen schützen!

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