Liebe Leser,

spätestens seit der Corona-Infektion des amtierenden US-Präsidenten kommen wir um das „leidige“ Thema Corona-Pandemie nicht mehr herum. Wir werden uns die Lage weiter sehr genau anschauen und die wichtigsten Fakten Ihnen übermitteln.

Große Sorge vor dem Viren-Doppelschlag

Hier treibt uns momentan um, dass es der englischen Gesundheitsagentur PHE zufolge zu einem üblen Szenario im Spätherbst und Winter 2020/21 kommen könnte. Und zwar einem Viren-Doppelschlag. Neben dem Coronavirus könnte das Influenzavirus umgehen. Und da besteht dann das Risiko, dass mancher Patient mit beiden Viren GLEICHZEITIG infiziert wird. Damit würde auch das Risiko eines tödlichen Verlaufs massiv steigen, so die Agentur.

Influenzaviren verändern sich stets

Hintergrund ist ja, dass die Frühsymptome von Corona und Grippe aneinander sehr ähnlich sind. Nach aktuellen Erkenntnissen verhält sich das neuartige Coronavirus bislang relativ stabil; es zeigt noch keine bedeutenden Mutationen. Anders sieht es indes bei Influenzaviren aus. Die sind wahrlich perfide, weil sie sich stets und rasch verändern. Selbst die Impfindustrie tut sich damit sehr schwer. Aktuell muss der jeweilige Impfstoff zweimal im Jahr neu komponiert werden. Dennoch kommt es auch dazu, dass der Impfstoff nicht bei allen Geimpften anschlägt, ja versagt. Das war unter anderem im Winter 2017/18 der Fall. Damals schützte der Impfstoff in nur 15 Prozent der Fälle; vorsichtigen Schätzungen zufolge sollen bis zu 25.000 Menschen in Deutschland gestorben sein.

Kurzum, es könnte in diesem Herbst und Winter schon zum Chaos in den Praxen kommen:

Corona und/oder Influenza – was ist die richtige Diagnose?

Am Ende können wir nur auf bessere, ja schnellere, effektivere und mutiplere Testverfahren zur Abgrenzung hoffen.

Einstweilen gilt: schützen wir uns bestmöglich vor Infektionen und stärken unser Immunsystem!