Liebe Leser, 

wir haben ja jüngst – siehe hier – berichtet, dass sich in Österreich, allen voran im Bundesland Steiermark, die Gemeinden vor Ort mit einem konkreten Nofallplan auf den Tag X des Stromausfalls vorbereiten. Das ist schon beachtlich und lobenswert zugleich. 

Krisenvorbereitung im Fokus 

In deutschen Kommunen sieht es oftmals deutlich schlechter aus. Die Verwaltungen sind vor Ort keinesfalls bestens präpariert auf Anschläge, Amoklagen, Starkregen, Hitzewellen, Waldbrände und längere großflächige Stromausfälle. 

Nichtsdestotrotz ist es wichtiger denn je, dass ich die Verantwortlichen in den Gemeinden vor Ort intensiv auf diverse Krisenlagen vorbereiten. Und zwar in enger Zusammenarbeit mit Polizei, THW, Feuerwehr, Rotem Kreuz und ggf. Bundeswehr. Das ist essentiell wichtig, für die Bürger gar überlebenswichtig. Gott sei Dank sind die diversen Hilfsorganisation wie THW oder Rotes Kreuz in deutschen Landen relativ gut aufgestellt. 

Leider fehlt in den meisten Gemeinden der konkrete Notfallplan für eine Krise. Ausgearbeitete Pläne, mit denen größere Schadensereignisse, Krisen und Katastrophen bearbeitet und bewältigt werden können, sind in der Regel überhaupt nicht oder nur unvollständig vor Ort vorhanden. Obwohl es die Verantwortlichen ja eigentlich wissen müssten. Selbst der wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestag stellte jüngst fest, dass es insbesondere mit Blick auf Naturkatastrophen in den letzten Jahren immer mehr Probleme gab. 

Anders gesagt, es ist also an uns allen, dass wir die politisch Verantwortlichen in Sachen Krise sensibilisieren. Hier weckt man vielleicht auch „schlafende Hunde“. 

krisen notfallplan
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Krisen Notfallplan: Das sollten Sie tun

Also, schrecken Sie nicht davor zurück, den Gemeinde- oder Stadtrat vor Ort anzusprechen und ihn auf die Notfallpläne für die diversen Krisenfälle hinzuweisen. Verweisen Sie in dem Kontext ruhig auf das Beisspiel der steirischen Gemeinden in Sachen Stromausfall. 

Unter dem Strich müssen wir also die Verwantwortlichen vor Ort immer wieder ansprechen. Hier sollte man beharrlich sein. Steter Tropfer höhlt dann doch irgendwann den Stein. 

In der Zwischenzeit müssen wir uns aber auch persönlich vorbereiten. Die Gefährdungslage ist eben so wie sie ist. Da sollten wir uns auch nichts vormachen. Es wäre fahrlässig, ohne eigene konkrete Krisenvorsorge in die kommenden Jahre zu gehen. Die nötigen Informationen haben wir ja in vielerlei Hinsicht hier schon geliefert.

Außerdem liefert Ihnen das folgende Video wertvolle Tipps zur Lagerung von Notfall-Nahrung:

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