Ich weiß: Die Politik will Ihnen einreden, dass alles »bestens» ist und es unserem Land so »gut» geht wie schon lange nicht mehr. Dabei ist die Finanzkrise immer noch nicht überwunden, wird sogar viel schlimmer zurückkehren, als wir glauben und weltweite Konflikte erhöhendas Potenzial eines globalen Krieges. Lassen Sie sich deshalb nicht »einlullen», sondern bereiten Sie sich jetzt schon auf schlechtere Zeiten vor. Krisenvorbereitung: So geht’s!

Vergessen Sie nicht: Ein Großteil unserer Nahrungsmittel, Öl und Gas wer- den aus dem Ausland importiert. Das bedeutet: Die meisten Produkte, die wir für unser alltägliches Leben benötigen, werden in fernen Ländern hergestellt und über Tausende Kilometer hinweg zu uns transportiert.

Das alles kann sich sehr schnell ändern. Dann nämlich, wenn die Kommunikation und die Logistik zusammenbrechen, wenn Supermärkte, Kaufhäuser, Baumärkte und andere Geschäfte nicht mehr öffnen – weil sie leergekauft worden sind und keinen Nachschub mehr erhalten, wenn Versorgungs-Systeme zusammengebrochen sind oder elektronische Systeme nicht mehr funktionieren.

Dann ist die so hochgelobte »Globalisierung» am Ende und mit ihr unsere Gesellschaftsstruktur. Dann erst werden die Menschen endlich aufwachen, aber dann ist es für die meisten zu spät. Umso wichtiger für Sie, jetzt schon die Bedeutung Ihrer näheren Umgebung kennen und schätzen zu lernen. Denn diese wird dann wichtig für Ihr Überleben sein. Nutzen Sie deshalb schon im Vorfeld einer möglichen Katastrophe regionale Begebenheiten.

Tipp 1: Lernen Sie die Bauern in Ihrer Umgebung kennen

Es klingt für jemanden, der in einer Großstadt lebt vielleicht unrealistisch und doch sage ich: Der nächste Hof ist viel näher als Sie vielleicht denken!

Mein Tipp: Bringen Sie in Erfahrung, wo sich bei Ihnen die nächsten Bauernhöfe bzw. Hofläden befinden. Und zwar jetzt,wenn das Internet noch funktioniert. Sie werden überrascht sein, wie viele Bauern es in Ihrer unmittelbaren Umgebung gibt. Drucken Sie die Liste aus, denn auf dem PC gespeichert bringt Sie Ihnen nichts, wenn es keinen Strom mehr gibt.

Kaufen Sie in den Läden immer wieder ein. So lernen Sie die Landwirte, deren Produkte und Familien kennen. Versuchen Sie ein persönliches Verhältnis zu ihnen aufzubauen, aber nicht nur zu Ihrem Vorteil! Seien Sie ehrlich und generieren Sie immer auch eine »Win-win- Situation», bei der sich niemand ausgenutzt vorkommt. Der persönliche Kontakt zu einem Bauern hat den Vorteil, dass Sie höchstwahrscheinlich eher Lebensmittel bei ihm bekommen, wenn die Supermärkte leer sind, als Wildfremde. Reden Sie offen und ehrlich darüber.

Mein Tipp: Besuchen Sie auch die (Bauern-)Märkte in Ihrer Region. In vielen Städten und Dörfern bieten Landwirte aus der Gegend ihre Waren auf den Marktplätzen an. Ein Spaziergang über den Markt genügt und Sie wissen,wo Sie Eier, Milch, Gemüse, Obst und Fleisch kaufen können.

Sorgen Sie vor: Folgendes Video verrät Ihnen, welche Lebensmittel beim Start einer Krise sofort ausverkauft sein werden:

Tipp 2: Informieren Sie sich über Spezialgeschäfte und Handwerker in Ihrer Nähe

Das vergessen viele Menschen, die sich mit Krisenvorsorge beschäftigen. Aber stellen Sie sich einmal vor, Sie müssen bei sich zuhause dringend eine Reparatur vornehmen, für dass Sie ein spezielles Werkzeug oder Ersatzteil benötigen. Doch die Baumärkte vor Ort sind geschlossen, da es seit Tagen keinen Strom und keine Versorgung mehr gibt.

Was tun Sie dann? Richtig! Sie gehen zu einem Eisenwarenhändler in Ihrer Nähe. Aber Sie müssen auch wissen, wo dieser ist.

Mein Tipp: Viele Handwerker wie Schlosser oder Schreiner haben Spezialwerkzeuge und sind obendrein noch Fachleute. Sollte es bei einem Zusammenbruch also dazu kommen, dass man Ihre Fenster im Erdgeschoss vor Plünderern vergittern oder einen Zaun nach oben ziehen muss, wissen Sie schon, an wen Sie sich wenden können. Auch Hobby-Handwerker haben oft ein profundes Wissenund das richtige Werkzeug.

Hier haben wir Ihnen bereits wichtige Sicherheitsmaßnahmen gegen Eindringlinge vorgestellt: Haus sichern: So schützen Sie sich vor Plünderern!

Tipp 3: Krisenvorbereitung – besuchen Sie Kurse und Schulungen in Ihrer Gegend

Auch das ist Krisenvorbereitung: Man kann nicht alles können, aber sich vieles aneignen. Das ist besonders dann wichtig, wenn es unsere Infrastruktur in der jet-zigen Form nicht mehr gibt: Ob handwerkliche Fähigkeiten, Know-how über Brotbacken, Gartenbau oder Bierbrauen, Selbstverteidigung ohne Waffen oder Erste Hilfe, in vielen Kursen können Sie sich sehr schnell wichtiges Wissen für die Krise aneignen.

Krisenprävention: Auch hier kann das Internet hilfreich sein, solange es noch funktioniert und deshalb sollten Sie sich ebenfalls jetzt schon darüber informieren, welche Schulungen es in Ihrer Gegend gibt. Aber vom Erkundigen selbst haben Sie sich noch kein Wissen angeeignet, nehmen Sie auch an den Kursen teil!

Mein Tipp: Bei den Kursen können Sie auch Menschen kennenlernen, die später für Sie nützlich sein können – und umgekehrt!

Tipp 4: Pflegen Sie Nachbarschaftskontakte

Eine gute Nachbarschaft kann für beide Seiten sehr von Vorteil sein. Ob es vielleicht einmal darauf ankommt, einander mit Lebensmitteln auszuhelfen oder auf Einbrecher und Plünderer zu achten: Ein gutes Verhältnis zu Ihren Nachbarn macht das Überstehen einer Krise wesentlich leichter.

Mein Tipp: Intensivieren Sie Ihre Kontakte und gehen Sie auch aufbislang unbekannte Nachbarn zu.

Tipp 5: Betrachten Sie Ihr Heim mit einem »Krisen-Blick»

Wenn durch eine globale Wirtschafts- und Finanzkrise oder kriegerisch/terroristische Konflikte unsere Systemekollabieren und die unmittelbare Umgebung wieder an Bedeutung gewinnt, fällt Ihrem Haus und Ihrem Anwesen eine Schlüsselrolle zu.

Überlegen Sie jetzt schon in Ihrem Vorgarten Gemüsebeete anzulegen (zum Beispiel Bohnen), sodass Sie von der Lebensmittelversorgung unabhängiger werden. Unter Umständen lässt sich die Anbaufläche unter Einbeziehung eines Balkons oder Terrasse verdoppeln. Legen Sie größere Nahrungsmittel-oder Medikamentenvorräte an, vielleicht in Ihrer Abstellkammer oder im Keller den Sie aus- oder umräumen?

Mein Tipp: Betrachten Sie Ihre Räumlichkeiten und Ihr Grundstück unter Krisen-Gesichtspunkten. Je früher, desto besser!

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